Atlantik 10 und 11

Datum: 19.05.2012 22:20:03 UTC Position: 36°23.06′N 048°52.06′W

Tage 10 und 11

Wir hatten heute von einer grossen Delphin-Schule Besuch. Das waren sicherlich an die 20 Tiere. Wir sind natuerlich alle sofort zum Bugkorb gesprungen und haben uns ihre tollen Spruenge vorfuehren lassen. Gestern haetten wir fast eine grosse Schildkroete gerammt, waehrend ein paar “spanische Galeeren” an uns vorbei zogen. Wir haben vorhin ueber Kurzwelle von einer Distress-Meldung der Yacht “SY PETRA” gehoert. Wir wissen nicht, was passiert ist, nur dass die Crew von einem Kriegsschiff abgeborgen wurde und die Yacht jetzt fuehrerlos auf dem Atlantik treibt.

Gemachte Strecke (direkte Strecke von Barbuda): ca. 1320sm Direkte Strecke zu den Azoren: ca. 970sm

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Atlantik 9

Datum: 17.05.2012 23:40:03 UTC Position: 34°17.65′N 053°28.33′W

Tag 9

Richtig kalt wird’s. Line hat heute mit 8 Socken geschlafen. Wir entdecken in den letzten Tagen drei Segler in einiger Entfernung am Horizont und nehmen via VHF Kontakt auf. Es sind die BREEZE, die schon seit 22 Jahre unterwegs ist, die hollaendische ZEEVUNK und die franzoesische KILNUA, alle auf dem Weg nach Horta. Wir werden uns morgen frueh mal in ihre SSB Funkrunde mit einspleissen. Vielleicht ist die ROBEYNE auch mit in der Flotte.

Liebe STURMVOGEL! Falls ihr den Blog lesen solltet – liebe Sabine, lieber Gerd, habt noch einmal ganz lieben Dank, dass ihr uns euer SAT Telefon fuer die Ruecktour ueberlassen habt! Wir gruessen euch unheimlich,

Eure Line, Jonne, Steffi, und Volker

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Atlantik – 8

Datum: 15.05.2012 23:00:03 UTC Position: 32°09.32′N 054°39.44′W

Tag 8

Ein super Tag für die 30°-Breitengrad Kinderparty! Die Sonne lacht und wir sind guter Stimmung. Nachdem der Meeresgott mit selbst gemalten Fischen und Kraken angelockt wurde muessen die Kinder Topfschlagen machen und die kleine Ueberraschung (zwei kleine Haie) finden.

Abends wird es jetzt schon richtig kalt. Die letzten Monate schliefen wir, da es einfach zu heiss war, nur noch unter Laken oder Bettbezuegen. Das geht nun nicht mehr und die Bettbezuege werden wieder gefuellt.

Gemachte Strecke (von Barbuda): ca. 950sm Direkte Strecke zu den Azoren: ca. 1370sm

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Atlantik 7

Datum: 14.05.2012 22:40:03 UTC Position: 28°19.73′N 055°48.61′W

Tag 7

Wir liegen im Oel und in wilder Kreuzsee. Man merkt, dass bald was passieren wird. Wir bergen die schlagenden Segel und laufen unter Maschine nach Norden. Dann gibt’s eine Tonne Regenwasser von oben und etwas viel Wind fuer “close hauled” um die 25kn. Im Schein unserer LED Stirnlampen ist es, als wuerde man in einem Hagel blitzender Sternschnuppen durch’s schwarze All fliegen. Nur wird man da sehr wahrscheinlich nicht so nass. Das Gross geht mit einem eingebundenen Reff hoch, die Genua bleibt eingerollt. Die Fock arbeitet alleine. Dann bolzen wir durch eine unruhige Nacht.

Der folgende Tag hat wieder eine Sonne am Himmel, die Front ist durch; wir haben den Nordwind gezogen. Unsere Strategie die Azoren zu zulaufen geben wir nach Erhalt neuer Gribfiles und fachmaennischer Beratung unseres Shoreteams auf (thanks to your Royal Admirality) und machen weiter Nord.

Wir haben gerade den 30° Breitengrad ueberquert und befinden uns nun auf der Hoehe von Madeira. Es ist stockfinster – ein sehr unguenstiger Zeitpunkt fuer eine Kinderparty. Wir machen den 31° draus und feiern morgen…

Gemachte Strecke (von Barbuda): ca. 830sm Direkte Strecke zu den Azoren: ca. 1400sm

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Atlantik 6

Datum: 14.05.2012 22:40:03 UTC Position: 28°19.73′N 055°48.61′W

Tag 6

Der Wind dreht wie angekuendigt auf Sued. Nach Durchgang der Front werden wir voraussichtlich Nord oder Nord-Ost bekommen. Wir haetten gerne noch etwas mehr Nord gutgemacht, aber sollte der neue Wind nicht zu sehr aufdrehen, ginge unsere gefuehlte Rechnung noch auf und wir koennen die Azoren am Wind auf Stb. Bug anlaufen. Allerdings nur, wenn der Wind auf Nord dreht. Nord-Ost koennen wir nicht gebrauchen.

Der Tag ist traumhaft. Sonne satt und gerade genug Wind, dass wir Strom generieren koennen. Es gibt “Birnen Bohnen und Speck” zum Middach, nach Art des Hauses extrem lecker, – wobei die Bohnen nach Erbsen schmecken und auch eher die Form von Erbsen haben.

Die Kinder spielen in-die-Schule-gehen (ein Spiel bei dem der Kpt. nicht mitmacht) und es wird richtig was gelernt, sie hoeren Hoerspiele und zwei der letzten grossen Schaetze werden ausgegraben (ein Asterix und ein Yakari-Heft von Oma, die natuerlich am Stueck vorgelesen werden muessen). Morgen werden Fische und anderes Meergetier gebastelt und das Boot geschmueckt: Bei dem jetztigen Kurs (bummelig 40°) sind es noch 230 Meilen bis zur Ueberquerung des 30. Breitengrad. Die Kinder oeffnen alle hundert Meilen, die wir uns der imaginaeren Linie naehern, einen Knoten aus der Knotenleine oeffnen. Zwei sind noch uebrig…

Irgendwas muss man ja feiern und Weihnachten vorfeiern waere irgendwie etwas unrealistisch.

Gemachte Strecke (von Barbuda): ca. 710sm Direkte Strecke zu den Azoren: 1562sm

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Atlantik 5

Datum: 13.05.2012 23:45:03 Position: 27°29.49′N 057°35.87′W

Tag 5

Wunderbarer Tag, besser geht das kaum. Super Aussicht hier, nur gibt’s nichts zu sehen, ausser blau. Im Moment geht ein laues Lueftchen, es reicht gerade so, dass die Stroemung nicht abreisst. Den Tag ueber liefs aber ganz gut mit zwischen 4-6kn bei 7-10kn Wind. Leider hat ein Fisch unser gesamtes Angelgeschirr abgeraeumt.

Zufaellig haben wir vor ein paar Minuten die franzoesische Aluslup KILNUA ueber VHF reinbekommen, die auch auf dem Weg zu dem Azoren sind und unsere Strategien ausgetauscht. Die KILNUA tendiert wie wir dazu, weiter bis auf Hoehe der Bermudas zu laufen und dann zu den Azoren abzuknicken.

Laut Auskunft eines netten Offiziers eines Containerschiffes soll noch eine weitere Yacht in unserer unmittelbaren Naehe sein.

Gemachte Strecke (Barbuda): ca. 630sm Distanz zu den Azoren: 1634sm

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Atlantik 4

Datum: 12.05.2012 22:55:03 Position: 25°28.12′N 059°59.85′W

Tag 4

Das mit der Backstagbriese war ein Scherz, aber wir kommen gut voran. Hatten heute den ersten Kontakt mit einem Containerschiff, haben die Chance genutzt und uns die Wettervoraussagen geben lassen. Wir kriegen nochma eine Front rein. Der Wind soll auf N – NO drehen und etwas zunehmen. Heute gab es fuer die gute Laune mal wieder ein richtiges Mittagessen und ein paar Vorlesestunden fuer die Kinder.

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Lieber Meeno Schteen! Wir haben das sms Problem gefunden. Du musst dich ueber www.messaging.iridium.com (oder sehr aehnlich) anmelden. Alles selbsterklaerend. Sms kost nix! Hab vielen Dank! Bis sehr bald, deine Hikers, gruess deine Maedels

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Atlantik 1

Datum: 11.05.2012 23:10:03 Position: 23°21.41′N 060°18.05′W

Tag 3

Wir machen zwischen den Squalls moeglichst Meilen gut nach Nord-Ost. In der Nacht spielt eine Gewitterzelle mit uns Ball. Aber alles prima – am Morgen ist die Fock zwar einen Meter lang aufgerissen, d.h. de Verklebung hat sich geloest. Sehr wahrscheinlich bekam dem Kleber die Temperaturen nicht. Aber sie liegt schon geklebt im Cockpit, morgen geht sie wieder hoch.

Heute gab’s grosses “Theater der Tiere”, mit Poppcorn und allem drum und dran. (Die Kleinen sind entzueckend).

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Atlantik 1

Datum: 09.05.2012 23:15:59 Position: 18°34.89′N 061°52.94′W

Tag 1

Um 10:00 Uhr Ortszeit gehen wir ankerauf und suchen uns einen Weg zwischen den Korallenkoepfen. Und dann sind wir wieder im blauen Wasser. Wir koennen uns drehen uns wenden wie wir wollen, wir sind wohl sowas wie auf dem Rueckweg. Naja, z.Z. mit Kurs Bermudas und wir haben im Ganzen noch einige tausend Meilen blaues Meer vor uns.

Die Windrichting (ENE) ist noch nicht optimal, aber wir machen bei 12-13 Windknoten mit 7-8kn gute Fahrt. Besser geht nicht.

Unsere selbstgemachten Holzfluegel fuer den Schleppgenerator (gucke WERKBANK) produzieren uebrigens erheblich mehr Strom (bei 7kn 8-11 AMPS), ohne zu springen und ohne die typischen Leistungsschwankungen! EINSSSSAAAH!

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Barbuda, letzter Tag

Low Bay, Barbuda

Wir koennen mit leichtem Wind aus Ost-Suedost rechnen und werden morgen ankerauf gehen. Vielleicht kommen wir bald in den positiven Einflussbereich des Tiefs im Norden und vielleicht sogar in den Genuss einer Backstagbrise um die 25 kn. (Unser Passageweather-Bericht sagt allerdings etwas anderes – egal, wir fahren los)

Die Kinder fangen ihre ersten Jacks mit den Resten der kaputten Angel, dann heult die Bremse der grossen. Leider hat wieder ein Hai gebissen, was wir gar nicht wollen. Der Haken hat ein 2m Stahlvorfach aus V4A Schweissdraht… Das Tier schwimmt um das Ruder, Kiel und Ankerkette.
So richtig fachmaennisch ist das nicht, aber der Kpt. muss wohl oder uebel mit Angel, Maske und Flossen ins Wasser springen und der Schwimmroute des Tieres hinterher tauchen, um die Schnur zu enttueddeln.

Nach einer halben Std. liegt der arme Fisch an Deck.

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Low Bay, Barbuda

Datum: 05.05.2012 23:13:59 Position: 17°38.97′N 061°51.32′W

Ein Hai beisst und die Angel ist schrott.

Der naechste Morgen beginnt schoener. Delphine begruessen Jonne und dem Kpt. sin Fru, die schon frueh im Cockpit sitzen und den Morgen geniessen. Es ist heiss und fast windstill. In 4+ Tagen wird sich das Wetter vielleicht stabilisiert haben, dass wir Anker auf gehen koennen. Zur Zeit ist an einen Start jedenfalls nicht zu denken. Der Wind hat wie angekuendigt auf West gedreht, ideal um ueber die Lagune hinter dem Strand zu kommem. Die liegt jetzt glatt wie ein Spiegel da. Wir tuckern an Land, tragen das Dingi ueber den Strandzipfel, schubsen das Boot in den Binnensee und setzen zur kleinen Stadt ueber (mehr eine Gartensiedlung). Das erste Kind, das wir treffen bekommt eine Tuete mit ausgemustertem Spielzeug geschenkt. Offenbar hat der Kleine noch nie eine Wasserspritzpistole in den Haenden gehalten, denn die Ueberraschung ist gross, als der Kpt. ihm zeigt, dass bei geschickter Handhabung ein Strahl Wasser vorne rauskommt (ooooaaaah!!!).

Das Nobelhotel am Strand meiden wir. Der Preis fuer eine Flasche Wein (1000 USD) hat uns abgeschreckt. Wir entscheiden uns fuer drei Lobster, die wir einem Fischer fuer 40 ESD abkaufen, die wir uns zum Sonnenuntergang einverleiben.

Perfekter Tag.

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Low Bay, Barbuda

Datum: 03.05.2012 Position: 17°38,97N 061°51,32W

Low Bay, Barbuda

Wir bunkern Wasser und Diesel in Jolly Harbour, bevor wir mit geschrickten Schoten mit um und bei 8kn nach Barbuda reisen, unsere letzte Insel in der Karibik.

Was wir hier dann vorfinden muessen, ist ueberhaupt nicht gut fuer die Augen und absolut unreal. Nicht mal die Farben sind echt: Wir liegen vor einem schier endlosen Strandzipfel, der westliche Rand der grossen Godrington-Lagune. Der farblos-weisse Sandstrand zieht sich von links nach rechts wie ein Riss durchs Bild, und das Meer um uns ist derart schmerzhaft hellblau, dass man davon Kopfschmerzen bekommt. Es wird Zeit, dass wir nach Hause kommen.

Drei kleine Black-Tip Riff Haie suchen an unserer Leiter nach Beute. Kurz darauf pfeift Erik von der FRIJHEID neben uns und deutet auf die Delphine, die ganz gemuetlich ihre Bahnen um uns herum ziehen; Wir hatten Ella und Erik schon vor Mindelo auf den Kapverden in der Anchorage immer nett zugewunken, wenn wir morgens an ihnen mit dem Dingi vorbeigetuckert sind, aber das erste laengst ueberfaellige mehr oder weniger kalte Bier (bzw. den ersten O-Saft) gabs dann erst hier am oberen Ende des Antillenbogens.

Unsere Reise ist noch lange lange nicht zu Ende und wir werden sicherlich noch einige schoene Eindruecke mit nach Hause nehmen koennen. Aber eines koennen wir schon jetzt festhalten: Mit die wertvollsten Erlebnisse sind die sehr lieben Menschen, die wir in den letzten elf Monaten kennengelernt haben.

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Klar Deck

Jolly Harbour, Antigua

Wir machen klar Deck und bereiten uns auf eine lange Zeit auf den Atlantik vor. Wir tendieren dazu, direkt (oder einen grossen Bogen) zu den Azoren zu segeln, falls die Grosswetterlage das zulaesst. Die direkte Route ist mit knapp 2100 Meilen theoretisch 500 Meilen kuerzer, als zunaechst Kurs nach Norden abzusetzen und einen Umweg ueber die Bermudas zu machen (knapp 1000sm Entfernung). Ein Problem kann der Kalmenguertel sein, in dem schwache Winde vorherrschen, bis wir in hoeheren Breiten wieder mit Westwinden rechnen koennen.
Soweit die lose Strategie.

Wir bunkern also viel Wasser und extra viel Diesel, d.h. wir fuellen unsere Ersatzkannister auf und laschen sie an die Reling. Das Rigg wird noch einmal gecheckt, das Unterwasserschiff geschrubbt, das frische Gemuese gewaschen und die Eier werden mit Vaseline eingeschmiert, um sie etwas haltbarer zu machen (alle zwei Tage drehen… soll helfen, mal schaun, was es bringt. Mit den Huehnereiern im Kuehlschrank machen wir dasselbe.)
Unmengen Proviant wird von Verpackungen befreit und verschwindet in den Schapps und unter den Bodenbretter. Und dieses Mal wurde so viel eingekauft, dass unser Jonne garantiert nicht in den letzten Tagen auf dem Atlantik (zu seiner grossen Freude!) Erbsen oder Mais aus der Dose fruehstuecken muss…

Ein Kardel unseres Kutterstages steht leicht aus dem Drahtverbund hervor, ist aber noch nicht aus dem Terminal gebrochen. Es ist nur ein Hauch aufgeworfen, aber es ist doch immer das Ernstnehmen der Ahnung, was Probleme verhindert. Also auch auswechseln. Leider haben wir das schadhafte Stag erst hier in Antigua entdeckt und nicht in Marin. Womoeglich haben sich die Vorboten eines (moeglicherweise) bevorstehenden Bruches auch erst vor kurzem entwickelt, wer weiss. Zu dumm, denn in Marin waere ein Auswechseln gar kein Problem gewesen. Hier in Jolly Harbour gibt es keinen Rigger und der einzige Ausruester vor Ort, Budget Marin, hat keinen Draht im Sortiment.

Wir verabreden uns mit Ashley von A & A Rigging (aus Falmouth im Sueden der Insel), der hier gerade zu tun hat.. Netter Typ, vernuenftige Preise und wenn alles so klappt, wie er verspricht (no tomorrows! No surprises, please!), koennen wir auf alle Faelle noch vor Donnerstag nach Barbuda starten. Dort koennte es dann mit einem Internet access allerdings schwierig werden…

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Das Stag ist da und angeschlagen. Alles tipp-topp!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Jolly Harbour, Antigua

Jolly Harbour, Antigua

Wow.

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Deshaies, Guadeloup

Datum: 24.04.2012 Position: 16°18,47N 061°47,85W

Wir ankern vor Deshaies, eine kleine schoene Bucht im Norden des “linken Schmetterlingfluegels” von Guadeloup.

Endlich treffen wir Mel und Nick wieder; Die BORNE  hatten wir schon lange im Glas, noch bevor wir die schoene Bucht erreicht hatten.

“Mel! Nick! Nice to see you guys”, freut sich dem Kpt sin Fru und der Kpt.
“Nice to be seen!”, freut sich Nick, der Grund zur Freude hat, gesehen zu werden, denn er hat ein Loch im Bauch und ist nur mit knapper Not dem Tot entkommen, der ihn schon am Kanthaken hatte. Sein Blinddarm ist ploetzlich foermlich explodiert und er konnte in einer Notoperation gerade noch repariert werden. Der Alptraum aller Langfahrtsegler. Die TIMPETEE (Der Blinddarm) und die NUBIA kuemmerten sich derweil ganz ruehrend um die beiden und das Boot, segelten die kaptainlose BORNE von den Iles de Saintes nach Basse Terre und von Basse Terre nach Deshaies, wo Nick (mit der Schnellfaehre hingebracht) operiert wurde.
Nick ist noch etwas blass um die Nase, wie immer aber bester Laune. Wir werden morgen zusammen mal Brause trinken gehen…

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Nachdem uns ein Fischer bzgl. der Ciguatera-Gefahr eine Bedenkenlosigkeit ausspricht, schneiden wir 5 grosse Scheiben aus der 83cm langen King’s Makerel, die wir gefangen haben und braten die Steaks auf unserem Kocher im Cockpit scharf an.

A fiest fo’ da tongue.

 

 

 

 

 

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