Osmosebehandlung

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Bilder zum Refit 2013/14 und zur Osmosebehandlung mit unserem 1A homemade Hotvac gibt’s in der “Werkbank“.

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Sehr effektiv: Unser selbstgebautes Hotvac bis zu 110°C

 

 

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Vom endlosen Atlantik ins Reihenendhaus

Eine zum-verrückt-werden-tolle-Frau, zwei lustige Kinder mit "Drückberger-Eis" und ein halbwahnsinniger Kpt.

Mit der Familie ein Jahr ein kleines Stück der Welt besegelt

Nach 379 Tagen laufen wir am 14.07.2012 in unseren Heimathafen von Laboe ein. Pünktlich, wie wir glauben. Unsere Yachtsmen’s Bible empfiehlt eine Std. zur UTC zu addieren, will man rechtzeitig zu Hause ankommen ["for German Summer Time add one hour"], eine Rechnung, die der Kpt. aus dem ff im Kopf beherrscht. Zwei Stunden drauf (haha) wären noch besser gewesen. Wir kommen natürlich eine Std. zu spät zur wartenden Meute auf der Mole, erwischen dafür aber eine regenfreie Phase. In den Spitzen gibt’s 5 Bft. aus West.

Wir drosseln trotzdem die Maschine auf ein Minimum und schieben uns so langsam wie möglich in den Hafen. Wir fahren so dicht an der Mole vorbei, dass wir die Tränen in den Augen unserer Freunde und Eltern blitzen sehen. Der Eindruck ist wirklich intensiv.

KN Pressearchiv Laboe; NDR Fernsehen

“So viele Leute”, murmelt Jonne, der sich bei dem Getrööte die Ohren zuhält. Es ist laut und das wird es in den nächsten Wochen auch bleiben. Unsere Sinne sind überfordert noch bevor wir festen Boden unter den Füßen haben. Ein Rauschen ist im Kopf zwischen den Ohren, als hätte der Apparat eine schlechte Trennschärfe oder als würde man partout die Frequenz nicht ganz finden.

Auf unserem alten Platz liegt ein Boot, aus dem ein Mann aus dem Niedergang kommt und winkt. “Das Boot kenn ich”, sagt er zum Skipper, “das ist die Hitch-Hike-Heidi, die hat in Martinique neben mir geankert”. Es ist Christoph. Unglaublich. Er ist zufällig bei seinem Kumpel Oli zu Besuch. Seine Aluslup liegt noch in der Karibik.

Die Leinen kommen fest. Wir betreten heimatlichen Boden. Es lohnt sich fast, nur für diesen Moment loszusegeln.

Rückblickend kann sich der Kpt. allerdings nur noch an wenig erinnern. Zu viel Hintergrundrauschen, ein zu starkes QRM. Gefühlt sind da unglaublich viele Leute, auf den Bildern später wird die Menschenmenge überschaulich aussehen. Ein alter Kumpel, den der Kpt. nicht mehr so richtig einordnen kann und welcher den Kpt. auch nicht kennt, wird herzlich begrüßt und umarmt. Er stellt Fragen und schreibt alles auf. Später stellt sich raus, dass er ein Reporter der Kieler Nachrichten ist. Das Foto, das er schießt, zeigt eine zum-verrückt-werden-tolle-Frau, zwei lustige Kinder mit “Drückberger-Eis”  und einen halbwahnsinnigen Kpt. mit einem langen pädagogischen Zeigefinger. Der Artikel ist sehr nett, wenn auch nicht zu wahrheitsverliebt geschrieben. Wir sind uns nämlich relativ sicher, nicht um die Welt gesegelt zu sein.

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Ab Juli 2012 in einem Vorort von Hamburg zu besichtigen:
Eine kleine Crew und ihr Kpt. a.D. in einem Reihenendhaus.

Es geht uns jetzt nicht schlechter als vorher. Wir wussten ja ganz genau, was passieren wird, wenn wir nach Hause kommen.

Für uns ist es, als wären wir aus Versehen in eine Fabrikhalle gestolpert. Alles bewegt sich irrsinnig schnell, laut und gefährlich. Betäubt hängen wir dann bereitwillig gemeinsam den Rockzipfel ins Räderwerk, fast wie aus Leichtsinn, als wollten wir sehen, was passiert. Und ZACK! hat uns der Mechanismus zu fassen gekriegt. Schon sind wir wieder drin, in der Maschine.
So leicht geht das.

Merkwürdiges Gefühl, aber weniger schmerzhaft, als befürchtet. Genau genommen spüren wir gar nichts. Die Maschine brummt monoton und reibungslos wie von selbst: Das Boot geht raus auf den Knipstra Bock, ein Auto wird gekauft, ein Reihenendhaus bezogen (Bewohner von Reihenendhäusern legen aus irgendeinem Grund besonderen Wert darauf klarzustellen, dass sie am Ende einer Reihe wohnen. Uns flößt die Tatsache, dass wir nun am Ende sind, ein gewisses Maß an Angst ein).

Die Arbeit geht los. Der NDR dreht eine 15min Reportage über die Reise. Das Jahr kapselt sich daraufhin sofort ein und der Wundrand um das Loch fügt sich narbenlos wieder zusammen, als wäre nichts geschehen. Wir erwachen völlig schmerzbefreit wie aus einem Koma. Die Oberfläche ist wieder so glatt wie vorher; das Jahr ist verschwunden.

Nur manchmal ahnen wir, dass da irgend etwas nicht stimmt, dass doch etwas gewesen sein muss. Wie aus dem Nichts steht da plötzlich ein neues Gebäude am Ortseingang, oder eine ganze Strassenführung in unserem Städtchen hat sich verändert. Wir fragen uns dann, wo das alles so plötzlich herkommt. Als hätte jemand mitten im Film das Programm gewechselt.

Mit das Verwirrendste aber ist die in Abständen gestellte einfache Frage:

“Wie war’s?”

Kurze Frage für ein langes Jahr. Solche Sätze haben die Qualität von knappen Prüfungsfragen und treffen uns immer wie ein Schlag mit der Dachlatte ins Kreuz.

“Äh, ja, äm, … gut. Gut war’s.”

Das Jahr ist weg. Gut und gern 60 Gigabytes an Fotos haben wir noch auf der externen Festplatte. Virtuelles Beweismaterial für ein unglaublich reiches Jahr. Nur unser geliebtes Boot ist noch real. Wie ein kritallisiertes Überbleibsel eines Traums, wie ein Krümel Schlaf im verklebten Augen.
Unsere Hitch-Hike-Heidi steht bereits gepeelt hoch und trocken an der Schlei; ihr Rumpf wurde in einem ungeheuren Kraftakt in zwei Tagen mit einem Gelplane abgehobelt. Sie wird jetzt mit einem selbstgebastelten Apparat vakuum-hitzebehandelt und nächstes Jahr mit Epoxydharz und Köpergewebe neu aufgebaut. Die Feuchtewerte sind mit zwischen 15 – 8% befriedigend bis noch gut. Läuft alles nach Plan wird der Balsa-Sandwich-Rumpf im Sommer 2014 besser sein, als er vor über 30 Jahren aus der Vakuumhülle kam.

Das wird dann eine weitere Geschichte. Und vielleicht der Anfang von einem neuen Traum.

Der Hobel wird gehobelt

 


KN Pressearchiv Laboe

NDR Fernsehen

 

 

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Autschland

Hallo liebe THOR, RANCHO, TIMPETEE, FRIENDS, ROBEYNE, RÖDE ORM, KIRA und alle anderen lieben Freunde, die es noch vor sich haben:

Das Einlaufen ist schön, aber freut euch bloß nicht drauf, der Aufprall ist ungeheuer hart.

Wir schreiben einen letzten Blog, sobald wir wieder auf den Beinen sind.

Eure Hikers
Jonne Line Steffi und Volker

 

 

 

 

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Das Abenteuer geht zu Ende (Cuxhaven)

Liebe Freunde zu Hause,

unser Abenteuer geht langsam zu Ende.

Wenn wir am Samstag in unserem Heimathafen einlaufen wird das Wetter im Uebrigen so sein, wie es war, als der Kpt un sin Fru den heiligen Bund der Ehe geschlossen hatten, und wie es war, als sie vor einem Jahr die Leinen losgeworfen hatten: Es wird aus allen Rohren blasen und grauenhaft wie aus Kuebeln schuetten.

Die prognostizierte Sonnenscheindauer belaeuft sich fuer den 14. gegen 16 Uhr auf 26 min! Diese 1A Vorhersage ist natuerlich totaler Quatsch, aber sie macht ungemein Mut. Zum Festmachen wuerden 10 min ja voellig ausreichen.

Leider sieht das Wetter am Sonntag nicht viel besser aus, und deswegen wollen wir auch nichts verzoegern. Wir werden morgen oder uebermorgen schleusen, vielleicht eine Nacht im Hafen Brunsbuettel verbringen und dann am 14. die letzten 50 Meilen durch den Kanal im Regen motoren.

Wer also aus unserem kleinen Freundeskreis tatsaechlich vorhat, am Samstag vorbeizuschauen und die Leinen anzunehmen, der ueberlege sich das nochmal gut! Wir koennen das naemlich richtig  gut verstehen, wenn man sich das ersparen moechte und wir sind auch garantiert keinem boese!

Eure Line, Steffi, Jonne und Volker

 

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Das sensible Maennergespraech zwischen dem Kpt. und einem entfernten Bekannten wurde entfernt und zum Eintrag von Guernsey / Southampton verlegt.

 

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Nordsee 4 und 5

TIME: 2012/07/09 19:03 LATITUDE: 53-52.46N LONGITUDE: 008-42.39E MARINE: YES WIND_SPEED: 30+ WIND_DIR: 270 WAVE_HT: 4-5M SWELL_DIR: W SWELL_HT: 4M CLOUDS: 90% BARO: 1012 TREND: 2 COMMENT: Viel Wind, grobe See

TAG 4

Das Barometer faellt innerhalb von 6 Std. stetig von 1015hPa auf 1011hPa, dann faehrt der Schreibarm einen scharfen Zacken nach oben, 7hPa in 6 Std., was nicht besonders Besorgnis erregend ist.
Eine Kaltfront kuendigt sich an. Wir erwarten eine gewisse Wetteraktivitaet, sind aber nicht besonders alarmiert. Auf Kanal 16 empfangen wir die Ankuendigung einer Securité-Meldung der belgischen Coastguard, die allerdings derart genuschelt ist, dass wir lachen muessen und den Kanal, auf der sie gesendet werden soll, nicht verstehen. Nach der naechsten Ankuendigung einige Std. spaeter, nochmal das gleiche. Wir suchen mit dem Scanner die Frequenzen und kriegen eine Windwarnung: Texel 7 Bft, WSW.

Alles klar. Schnelle Luft, wir werden also gut vorankommen.

Was wir zum Abend bekommen sollten, wird mit ueber 40kn in den Spitzen etwas mehr sein, vor allem aber mit Abstand die groebste See, die wir in diesem Jahr erleben mussten. Wir sind froh, dass wir die Traffic-Separation Zone an Steuerbord gelassen haben und uns offshore frei bewegen koennen. Wir binden ein Reff ein, sind aber schon wenige Std. spaeter nur unter kleinem Gross voellig ueberpowert und braten mit knirschendem Gebaelk mit 10kn durch die Nacht (14kn SOG). Es ist nun nicht so, dass uns groessere Wellen erschrecken; aber was sich jetzt achteraus aufbaut, bricht zu gewaltigen Walzen und ist schon etwas gefaehrlich. Wir haben bedenken, fuer den Reffvorgang zwischen den Wellenkaemmen kurz anzuluven, um das Gross von den Salingen frei zu kriegen, und dann wieder mit der Restfahrt die Welle runterzurutschen. Kommen wir quer und erwischt uns das Weisswasser von der Seite, kann das boese ausgehen.

Der Kpt. un sin Fru fassen sich zwei Herzen, finden den richtigen Zeitpunkt und bergen das Gross im Gejaule zwischen zwei Walzen. Eine der Kohle/Schaum Latten geht zu Bruch. “Wenn das der Preis bleibt, ist das guenstig”, denken wir uns. Wir rollen die Genua ein kleines Stueckchen ein und machen immer noch 8kn, genug um Kurs halten zu koennen.

Schlaf wird zwischen dem Kpt. un sin Fru hoch gehandelt; leider es ist nicht viel zu kriegen. Den Loewenanteil bekommt der Kpt., aber mehr als eine Std. ist auch nicht drin, dann gibt’s schon wieder einen Alarm. Nicht unweit genau vor uns formieren sich auf dem Radarschirm mehrere Objekte, die auf dem AIS nicht erscheinen, auf unserer neuen Navionics-Karte aber auch nicht als sationaere Hindernisse verzeichnet sind. Mittlerweile ist es schon hell, es regnet horizontal, die Sicht ist schlecht, sehen tun wir nichts. Wir sind immer noch sehr fix unterwegs, koennen aber unseren Kurs nur ca.10 Grad aendern, und so bleibt nicht viel Zeit, entsprechend zu reagieren.
Dann wird klar, dass die Echos systematisch angeordnet sind. Ein Windpark! AAAAh. Verflucht.
Gerade eben so schaffen wir es, uns von den Raedern des Windparks freizuhalten, der auf unseren neuen (!) Navionics-Karten nicht eingezeichnet ist.

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TAG 5

Die Kurzen wachen wie immer lustig auf. Jonne hat von Line den Auftrag bekommen, sie ganz frueh zu wecken. Sie will so frueh wie moeglich nachsehen, ob ihr Schiffstier noch an Bord ist. Seit Durchzug des Tiefs haben wir naemlich eine Taube an Bord, die voellig im Eimer ist. Die ist so froh, dass sie nicht notwassern musste, dass sie sich von ihrer neuen Besitzerin sogar streicheln laesst. Dafuer bekommt der Vogel natuerlich umgehend All-Access-Kackrechte erteilt und pflastert das Cockpit mit gruen-weisser glitschiger Schmiere zu. Line ist etwas frustriert, weil der Vogel unkooperativ ist. Er will einfach nicht kapieren, dass er den eingerollten Brief einstecken soll, den sie ihm in die Brustfedern zu schieben versucht. (Die Kurzen haben eine gruene Plastikhuelse am Fuss entdeckt und sind sich sicher, dass es sich hier um eine klassische Brieftaube handelt. Vielleicht haben sie ja recht.)

Der Rest des Tages bleibt windreich, etwas abnehmend, die See grob; aber wir sind im Ganzen einen Tag schneller, als urspruenglich erwartet. Die Kinder spielen den ganzen Tag Playmos. Der Vogel mit der Nummer DAN 239 am Fuss sieht inzwischen wieder besser aus und verlaesst uns um 1700 UTC mit klatschenden Fluegelschlaegen, ohne Brief allerdings. Kurz darauf entdeckt Jonne Deutschland am Horizont. Beide sind total begeistert, als wir ihnen sagen, dass das ihr Heimatland ist. Jonne ist nur etwas entaeuscht, weil es “eine so kleine Insel” ist. Gegen 1800 UTC laufen wir dann trotzdem bei Hochwasser in Cuxhaven ein.

 

Die letzte Position im Blogroll stimmt nicht. Wir sind nicht bei Renesse in Holland gestrandet, sondern befanden uns rund 60 Meilen noerdlich davon.

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Nordsee 3

TIME: 2012/07/08 10:03 LATITUDE: 51-44.29N LONGITUDE: 003-43.34E MARINE: YES WIND_SPEED: 14 WIND_DIR: 130 WAVE_HT: 0.5M SWELL_DIR: SE SWELL_HT: 0.5M CLOUDS: 90% BARO: 1014 TREND: 0 COMMENT:

TAG 3

Wir lassen die OFF TEXEL Traffic Separation Scheme suedlich und bleiben offshore. Das vertikale Kreuzen der TSS nervt, aber die Coast Guard hat uns auf dem Schirm und wir halten uns an “Rule 10″. Die Bedingungen sind so ruhig, wie wir das schon lange nicht mehr hatten.

Waehrend in Southampton der Regen unendlich langsam fiel und kurz vorm Boden einfach in der Luft stehen blieb, haben wir hier endlich wieder ordentliches Nordseewetter: Ordentlich Regen, gerade von oben nach unten, so wie sich das gehoert. Der Regen prasselt fett in die braune Nordsee, und wir sind echt froh, dass wir kein groesseres Boot haben und das meiste daneben geht.

Aktuelle Position im Blogroll

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Englischer Kanal 2

TIME: 2012/07/07 21:00 LATITUDE: 51-43.93N LONGITUDE: 002-47.97W MARINE: YES WIND_SPEED: 10-18 WIND_DIR: 97 CLOUDS: 10% BARO: 1009 TREND: 2 COMMENT: Plain sailing

TAG 2

Fein fein. Feines Segeln. Bis bald

Aktuelle Position im Blogroll

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Englischer Kanal 1

AIRMAIL YOTREPS TIME: 2012/07/06 21:45 LATITUDE: 50-43.15N LONGITUDE: 000-13.97W MARINE: YES WIND_SPEED: 10 WIND_DIR: 110 CLOUDS: 80% BARO: 1010 TREND: 2 COMMENT: Plain sailing Distanz bis Guernsey: ca. 105sm

TAG 1

Mit auslaufender Tide machen wir um 1330 die Leinen los, verlassen den Schrottplatz und bestaunen beim Vorbeifahren die zusammengepressten Blechwuerfelchen, die mal Autos waren. Morgen mehr…

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St. Peter’s Port, GSY -> Southampton

Guernsey -> Southampton

DTD: ca 100sm

14.06.2012, 1430UTC:
Wir verlassen den Hafen von St. Peter’s Port, bunkern Diesel und werden das Alderney Race 6 Stunden nach Hochwasser Dover mitnehmen. Voraussichtlich werden wir wenig Wind haben und ein gutes Stueck unter Maschine laufen muessen. Wenn wir fix genug unterwegs sind, koennen wir mit einlaufendem Wasser den Solent vom Westen kommend anlaufen, was unter anderen Umstaenden nicht ganz ohne ist.

Lücke und Kpt. Papa

14.06.2012, 1800 UTC:
Wir erwischen die Tide genau richtig und rasen bei praktisch NULL Wind an Alderney vorbei. Trotz der nur 8kn Wind gibt’s hier im inner race suedl. Alderney krasse overfalls, aber es lohnt sich und wir lassen uns zum Teil quer zur Fahrtrichtung mit stellenweise 12kn ueber den Grund saugen. Ein bisschen gruselig aber sehr spassig.

15.06.2012, 0500 UTC:
Wenig Wind, aber der Zeitpunkt stimmt. Wir lassen die Needles an Stb. und gleiten mit 9kn noerdlich der Isle of Wight vorbei.
Wir mussten die gesamte Strecke (ca. 100 Meilen) unter Maschine laufen und werden 3 Std. vor unserem veranschlagtem ETA im Driver’s Dry Dock am Ende des Itchen River festmachen.

Nick hat uns schon angekuendigt und wir werden am Jetty sehr nett begruesst!  (Are you the guys who’ve just arrived from the Caribbean?). Wenig spaeter klopft auch schon Nick an den Rumpf und wir freuen uns wie Astronauten, die nach Jahren wieder auf die Erde prallen und einen alten Freund sehen.

Wir liegen jetzt in einem Abwasserkanal direkt neben einem Schrottplatz.
Wir finden das sehr gut, denn es erleichtert uns die Eingliederung in unser altes Leben. Gott-sei-Dank regnet es seit GSY ununterbrochen, was unsere Haut endlich wieder ausbleichen laesst, dafuer aber sehr elastisch macht.

Die Windprognosen fuer die naechsten Tage sind eher schlecht (wenig Wind).

 

 

 

 

 

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Tag 12, Guernsey

Wir haben unseren Kreis geschlossen.
Der schoensteTag ist doch immer der Tag, an dem man ankommt. Ob’s regnet oder schneit, alles schaisejal.

Nur noch leider 500 Meilen bis nach Laboe…

 

Hitch-Hike-Hei-di, she loves to hitch-hike, so obsessed like our love is corrupting our minds... oder so ähnlich


 

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Atlantik 11

TIME: 2012/06/24 21:50 LATITUDE: 49-06.66N LONGITUDE: 005-12.40W COMMENT: Wind 4-5 kn, 256°, Kurs 86°, Speed 5-7kn unter Maschine

Distanz bis Guernsey: ca. 105sm

Tag 11

Der Wind nimmt ab. Gegen 4.30 Uhr UTC duempeln wir nur noch. Wir starten die Maschine. Ein paar Stunden spaeter kriecht Jonne, unser zuverlaessiger Wecker, in die Koje der Steuerfru. Er moechte was essen. Also auf in die Galley an die Pantry. Es gibt kleine, knusprige Pfannkuchen, das Brot ist seit ein paar Tagen ausgegangen. Und zwar in zwei Varianten: Pur oder mit Schinkenwuerfeln. Sehr lecker!
Der Tag ist relativ warm und sonnig. Wir laufen unter Maschine Richtung Guernsey und kreuzen nunmehr die Route recht vieler Frachtschiffe.

Vordeckbeute: eine nasse Unterhose

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Atlantik 10

Datum: 23.06.2012

TIME: 2012/06/23 21:50 LATITUDE: 48-49.64N LONGITUDE: 008-04.57W COMMENT: Wind 32-38kn, 230°, Kurs 75°, Speed 5-6 kn

Distanz bis Land’s End: ca. 85sm Distanz bis Guernsey: ca. 220sm

Tag 10

25 Meter weit spucken? Gar kein Problem. Was draussen vom Koerper faellt, begibt sich auf eine weite Reise: Muetze vom Kopf, geschaetzt, 15 Meter, Neopren-Handschuh 5 Meter, Koerperfussigkeiten 7-25 Meter, je nach Winkel und Druck. Es blaest nun den ganzen Tag aus Sued mit 32-38kn, selten unter 30. Das Meer kocht und ist weiss. Wir segeln unter sehr klein gerollter Genua mit Wind und Welle von der Seite. Seit wir das Kontinentalschelf erreicht haben, baut sich eine kurze, sehr steile Welle auf und bricht zum Teil quer ueber das Deckshaus und wir machen uns das erste Mal Gedanken um die Festigkeit der grossen Fenster in der Galley und in der Aft-Cabin.

Die Aufnahme von fester Nahrung und Fluessigkeiten ist eine heikle Sache, und jeder hat so in diesem Jahr mehr oder weniger schlaue Strategien entwickelt, moeglichst viel davon in in den Kopf hinein zu befoerdern. Getrunken wird am besten mit dem Ruecken zur Wand in Mitschiffsrichtung (wegen der Rollbewegung, aus Tassen landet sonst alles im Gesicht). Der Wellenrhythmus wird innerlich staendig aktualisiert, laengere Wellenphasen auch von den Kindern ruckartig ausgenutzt. PET-Flaschen sind die idealen Gefaesse, die mit einem grossen Trichter befuellt werden (Ausgussrichtung in Laengsschiffrichtung, ein nach innen gerichteter Rand des Trichters waere hilfreich), weil sie verschlossen und irgendwohin hingeschmissen werden koennen, wenn man schnell mal was tun muss.
Feste Nahrund wird in einer kleiner Schale (halbvoll) in der Koje serviert und zu sich genommen, jeder in seiner Ecke. Gefruehstueckt wird zusammen in einer Koje: Pfannkuchen mit Speck oder Zucker, Tee, Zwieback mit Milch oder Muesli. Super.

Man mag gar nicht rausschauen, so graesslich sieht es draussen aus, aber – man will’s uns vielleicht nicht glauben – drinnen ist es saugemuetlich und uns Vieren geht es sehr gut.

Vordeckbeute: nicht geguckt

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Atlantik 9

Datum: 22.06.2012

TIME: 2012/06/22 21:26 LATITUDE: 48-14.31N LONGITUDE: 011-46.20W MARINE: YES WIND_SPEED: 11 WIND_DIR: SW SWELL_DIR: W SWELL_HT: 2.0M CLOUDS: 5% BARO: 1025 TREND: 1 COMMENT: Wind kn 10-17kn, 215°, Kurs 80°, Speed 5-6 kn

Distanz bis Land’s End: ca. 260sm

Tag 9

Pah! Supersegeltag! Sonne und beste Backstagbrise um die 15kn. Wir haben unser Gross aufgetucht und fahren ganz gemuetlich unter ausgebaumter Genua. Nicht zu schnell, dafuer sehr geschmeidig. Exakt so, wie es uns die Shorecrew Steen orakelt hat. Mal sehen, was morgen in der Wundertuete ist. Laut unserer Grib-Files von gestern werden wir es morgen nur noch mit einem kleinen (neuen) Tief direkt hinter uns zu tun haben, dass uns aber noch um die 30kn aus Sued verabreichen kann…

Delfine, Delfine…

 

 

 

 

 

Gute Nacht.

Vordeckbeute: nada

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Atlantik 8

Datum: 21.06.2012

TIME: 2012/06/21 19:27 LATITUDE: 47-24.52N LONGITUDE: 014-59.28W MARINE: YES WIND_SPEED: 30 WIND_DIR: W SWELL_DIR: W SWELL_HT: 3.0M CLOUDS: 30% BARO: 1017 TREND: 2 COMMENT: Wind kn 26-35, 270°, Kurs 80°, Speed 5-7 kn

Distanz bis Land’s End: ca. 390 sm Letztes Etmal: 155sm

Tag 8

Wir haben eine ruppige Nacht hinter uns: So um die 35kn Wind und eine harte Welle. Jetzt, gegen Abend ist es ein wenig ruhiger geworden (um die 25kn) und wir haben auf Jonnes Wunsch hin eine kleine Tee-Runde im Salon abgehalten. Das war mal eine gute Abwechslung. Draussen ist es kalt und nass und der gemuetlichste Ort ist einfach die Koje. So liegen wir die meiste Zeit alle zusammen in einer Koje und hoeren Hoerspiele. Das ist zwar ein bisschen eng, aber dafuer kriegen wir alle warme Fuesse, auch wenn uns ab und an recht grosse Brecher in die Seite rammen!

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Atlantik 7

Datum: 20.06.2012

TIME: 2012/06/20 20:03 LATITUDE: 46-58.70N LONGITUDE: 018-15.91W MARINE: YES WIND_SPEED: 30 WIND_DIR: W SWELL_DIR: W SWELL_HT: 3.0M CLOUDS: 20% BARO: 1010 TREND: 0 COMMENT: Wind kn 30, 270°, Kurs 80°, Speed 6-8 kn

Distanz bis Land’s End: ca. 520sm Vorletztes Etmal: 140sm Letztes Etmal: 151sm

Tag 7

Dem Kpt. sin Fru studiert nochmal die neuen Wetter-Grib-Files von gestern Nacht. Wir konnten das Tief gut anschneiden und wir laufen mit Wind von achtern unter Gross und ausgebaumter Fock 8-9kn auf den Englischen Kanal zu. Allerdings scheint das Zentrum des Tiefs einen Ticken suedlicher zu rutschen, als auf dem vorhergehenden Wetterfax andeutet (oder wir sind etwas zu noerdlich gekommen). Heute Nacht muessen wir wohl mit 30kn rechnen. Die Steuerfru empfielt noch vor Sonnenuntergang das Gross zu reffen. Also wird gerefft. Der Angang ist immer ein wenig muehsam, aber am Ende fuehlt man sich doch immer wohler.

Kaum ist das Gross klein nimmt der Wind auf 35kn zu. Lage gut eingeschaetzt mien Fru!

Die Kinder sehen nun jeden zweiten Tag eine Folge von “ROBBI, TOBBY UND DAS FLIEWATÜÜT” von 1972, eine der Lieblingssendungen von Superonkelhitzi un’em Hinni. Vor 2 Jahren waren die Marionettengeschichten noch zu gruselig. (Merci vielmohls, Giff-G’aff-Gefough-h! Morgen wird die 2. Pruefungsaufgabe geloest!).

Vordeckbeute: Ein kleiner Hornhecht

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Atlantik 6

Datum: 19.06.2012

TIME: 2012/06/19 22:20 LATITUDE: 46-14.45N LONGITUDE: 021-31.97W MARINE: YES WIND_SPEED: 16 WIND_DIR: W SWELL_DIR: W SWELL_HT: 2.0M CLOUDS: 60% BARO: 1020 TREND: 0 COMMENT: Wind kn 14-16, 270°, Kurs 85°, Speed 5.5 kn

Distanz bis Land’s End: ca. 670sm

Tag 6

Au-weia, so lange in Horta auf die ROBEYNE gewartet und dann beim Aufzaehlen der lieben Freunde vergessen. So’n Mist. [Das gab Haue...].

Backstagbrise bei Sonne, aber die Luft ist richtig kalt. Alle 2 Stunden geht’s in die Koje zum Fuesse aufwaermen. Ein ganz hervorhaengender Segeltag. Zeitweise fuehlt es sich so an, als rollten wir leicht vor Anker, waehrend die Instrument 7,5kn anzeigen. Wir sind genau richtig abgebogen und haben die erste untere harte Kante des Tiefs in der Nacht noch kurz mitbekommen (um und bei 28kn), aber die Windrichtung stimmt. Wir sind wieder mehr oder weniger auf dem Grosskreis und kommen gut voran. Laut Grib-Files koennten wir in 48 Std. noch ein wenig mehr Druck abkriegen, wenn wir zu noerdlich kommen. Wir bleiben vorsichtshalber etwas tiefer.

Alles klar hier, heute den ersten Sichtkontakt mit den ersten Frachtern gehabt.

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Atlantik 5

Datum: 18.06.2012

TIME: 2012/06/18 21:50 LATITUDE: 45-16.07N LONGITUDE: 024-43.11W MARINE: YES WIND_SPEED: 17 WIND_DIR: W SWELL_DIR: W SWELL_HT: 2.0M CLOUDS: 60% BARO: 1020 TREND: 0 COMMENT: Wind kn 17, 260°, Kurs 50°, Speed 6-7 kn

Distanz bis Land’s End: ca. 815sm

Tag 5

Die Nacht ist anstrengend. Um 0400 UTC bergen wir den Blister. Der staendige ON-OFF Modus macht richtig schlapp – die Augen sind trocken und kleben (fuer den Kpt. die schlimmste Folter), die Haut fuehlt sich an wie aufgedunsen und der Kopf tut weh. (Wehwehchen). Wir baumen die Genua aus und gehen tiefer, etwas unterhalb des Grosskreises um die windreiche Westflanke des Tiefs noerdlich von uns durchziehen zu lassen. Dem Kpt. sin Fru macht wie immer ein ganz hervorragendes Fruehstueck (geroestetes Brot, Frischkaese, Schinken, Tomaten und Zwiebeln) und beschult die Kleinen. Zum Mittag gibt’s Spagetti mit Corned Beef Sosse und spaeter duerfen die Kurzen einen Teil von “Laura Stern” schauen. Wir bauen ununterbrochen Spielsachen fuer Jonne und Line. Heute mussen genau nach Anweisung Masten auf Holzboote, die wir auf Dominica im Indianderdorf gekauft hatten, geriggt werden. Die Genua muss genau stimmen, Salinge muessen an den Mast und die Playmobilfigur zwischen den Ruderbaenken darf nicht wackeln.

Ganz vergessen; Liebe FRIENDS, liebe ZSA ZSA und liebe ZEEVONK! Habt vielen Dank fuer den schoenen Abschied im Hafen von Horta. Schade, dass wir uns erst so spaet getroffen haben. Passt gut auf euch auf. Schade auch, dass die TIMPETEE nicht mehr sehen konnten. Vielleicht treffen wir uns ja auf Guernsey oder Sark.

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Atlantik 4

Datum: 17.06.2012

TIME: 2012/06/17 21:42 LATITUDE: 43-42.99N LONGITUDE: 026-33.78W MARINE: YES WIND_SPEED: 12 WIND_DIR: W SWELL_DIR: W SWELL_HT: 0.5M CLOUDS: 5% BARO: 1025 TREND: 0 COMMENT: alles 1A

Gemachte Strecke (HORTA direkt): ca. 320sm

 

Tag 4

Wir haben den Wind! Und Line und Jonne haben tatsaechlich jeder ein kleines Werkzeug (Multitool mit Holzschalengriff) unter ihren Kissen gefunden. Die Zangen werden den Tag nicht mehr aus den Haenden gelegt und speichern bald eine konstante Temperatur von 37° C.

Als Koeder zu lecker

Beim morgendlichen Einsammeln der Leckereien finden wir einen handtellergrossen Squid an Deck, der noch nicht trocken ist. Die Viecher feuern sich raketenartig aus dem Wasser, kurz bevor ein Jaeger zuschnappen kann. Bei grober Fehlkalkulation landet son Ding dann schon mal auf einem Deck (in Marin vorm eigenen Dingi erlebt).

Wir ueberlegen einen Moment, ob er in die Pfanne gehoert oder an die Schleppangel. Wir sind begnuegsam, aber eine zufriedenstellende Malzeit wird der kleine Tintenfisch fuer uns Vier nur unter Streitereien hergeben. Also Angel mit Chance auf Groesseres.

 

Wir kriegen den Westwind viel frueher als erhofft und setzen den Gennacker. Es ist ein Traumtag! Es ist zwar kuehl – der Kpt ist rund um die Uhr bemuetzt, hat seit einem halben Jahr keine Schuhe mehr und friert an den Zehen – aber die Sonne scheint und wir kommen besser voran als erwartet.
Jonne entdeckt eine tote Schildkroete, die im Wasser alle Fuenfe oder Sechse von sich gestreckt an uns vorbeitreibt. Wir fahren einen Kringel und keschern das leblose Tier aus dem Wasser. Als wir das schlaffe tote Tier an Deck so begucken und etwas ratlos in verschiedene Richtungen trauern -

  • Richtung 1 (Line und Jonne), “Das arme Tier”
  • Richtung 2 (Steffi), “Ja, zu schade. Was machen wir nun mit dem Ding?”
  • Richtung 3 (Kpt.), “Hm, ein Jammer. Essen kann man das nicht mehr”,

- kommt ploetzlich wieder leben zwischen die Panzerschalen: “Guckt mal! Sie hebt den Kopf! Die iss ja gar nicht richtig tot”.

Irgendwann ist das kleine Tier dann wieder so fitt, dass wir es vorsichtig mit dem Kescher ins Wasser lassen, wo es pfeilschnell abtaucht.

Spaeter tauchen nochmal Wale auf und wir bekommen Besuch von grossen Bottlenose Dolphins. Wir holen vorsichtshalber unseren leckeren Squid wieder rein. No fish today.

Vielen Dank fuer den schoenen Tag, lieber Meeresgott!

Vordeckbeute: Ein Squid

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Atlantik 3

Tag 3

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Line verliert ihren ersten Maeuse-Schneidezahn und hat endlich ihre lang ersehnte Zahnluecke. Der Nachbar wackelt auch schon und die Nachfolger sind schon in zweiter Reihe am Start. Der Beisser wird mit Takelgarn an eine besonders schoene V4A Schraube geknotet und auf Position

42°05’5N 027°23’1W

Neptun als Opfergabe gebracht. Tausend Meilen vor Land’s End wird der Zahn mit der Beschwoerungsformel


“Groooosser Neptun!
Siehst du die Luecke?
Hier mein Zahn, dafuer bitte zwei Stuecke” 
versenkt.

Diese Nacht werden die Kinderkissen faltenfrei geklopft und die Unterseiten von Kruemeln gesaeubert, man kann ja nie wissen…

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Wir motoren 9 Std. durch die Nacht, schneiden den windarmen Flautenzipfel des Hochs westlich von uns ab, und machen Nord gut. Gegen Abend werden wir mit 10-15 kn aus Nord-West oder sogar West rechnen koennen.

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Die genaue Position von Line Schneidezahn gibt’s hier
Vorher diese Position kopieren +42° 05’ 5.00″,  -027° 23’ 1.00″ und bei Suchen einfügen

 

 

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Atlantik 1 und 2 (Azoren -> Guernsey)

Datum: 16.06.2012

TIME: 2012/06/16 00:18 LATITUDE: 40-26.31N LONGITUDE: 027-24.15W MARINE: YES WIND_SPEED: 13 WIND_DIR: NE SWELL_HT: 0.5M CLOUDS: 100% BARO: 1021 TREND: 0 COMMENT: Wale!

Gemachte Strecke (HORTA direkt): ca. 130sm

Tag 2

“Waaaal an Steuerbord!” schreit Jonne ploetzlich und wir glauben er spielt Theater (mein Part waere jetzt gewesen: “Iiiist es ein weisser Waaaal?” Jonnes: “Ja, weiss wie ein Schneeberg!”).

“Nein, ich habe wirklich eine Fluke gesehen, ganz schwarz. Die ging rauf und hat uns zugewinkt. DA! Da ist er!” Tatsaechlich. Ein Wal in ca. 50 Metern Entfernung. Wow.

Der Himmel ist bedeckt, wir haben kaum Wind und den leider genau von vorne. Die idealen Bedingungen der ersten 12 Std. (konstante 8kn Speed) hat das Tief mitgenommen. Seit 20 min. haben wir die Maschine gestoppt und segeln wieder.

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