Puerto de Mogan

Es war viel los und es gäbe viel zu schreiben…
dieser alte Blog liegt schon lange im Rechner rum, und jetzt wo alle Gaeste ausm „Boot“ sind, geht er raus… 

Puerto de Mogan,

Datum: Dienstag, 08.11.2011
Position: 27°49’22N 015°46’44W

Wir verabschieden uns von Katja und Ben von der CALLISTO. Bis in ein paar Wochen auf den Kapverden! Um 1730UTC gehen dann die Leinen los und wir verlassen Gran Tarajal auf Fuerte. Wir tauchen ein in eine Nacht, die schön warm und ganz transparent ist. Es ist fast Vollmond und das weisse Licht der Lampe blendet die Wache, die im Cockpit liegt und in die wenigen Sterne guckt, die noch zu finden sind.
Die Kinder freuen sich auch schon auf den Besuch und sind schon ganz nervoes: Die Großeltern und des Kpts. Bruder mit Marzipan wird in zwei Tagen auf Gran Canaria landen, ein paar Tage spaeter Superonkel Hitzi, Blutsbruder des Kpt. (im Gepaeck garantiert tolle Geschenke fuer die Kurzen und garantiert gefaehrliche Abenteuer fuer den Kpt.)

Mit halbem Wind um die 20 Windknoten rauscht unser Kutter durch eine pottebene See in Lee der Insel und der Plotter produziert einen schnurgeraden roten Strich auf dem Display von Gran Tarajal nach Gran Canaria. Wenn das so weitergeht, werden wir zu frueh in Puerto de Mogan ankommen.

Um 0730UTC weckt die Steuerfrau ihren Kpt. – in der Tat viel zu frueh!
„Klarmachen zum Ankern, bitte, wir sind da“. Nach gerade mal 14 Std. Die Maschine laeuft schon und kurz darauf graebt sich der Anker in den Sandgrund vor einer beeindruckenden Kulisse. Wir liegen wie in eine Plexiglas gegossen und verabreichen uns ein leckeres Fruehstueck.

Die Klebereste oben am Kopp ruehren vom Haarersatz her, nicht wie Ufz. Maddek scharfsinnig anklingen ließ, etwa von einer Baum/Kopfnuss

Fast schade hier nur eine Nacht vor Anker zu gehen. Aber die Steuerfrau hat mit Geschick eine neue beste Freundin im Torre der Hafenmeisterei und einen Platz im Hafen bekommen, da wollen nun wir keinen Rueckzieher machen. Die Nr. des Gluecks lautet 0034 928 565668, Maria Theresa hat den Laden fest im Griff.

Ein paar Tage spaeter schlagen unsere lieben Freunde der Rancho Relaxo hier bei uns im Hafen auf! Was fuer eine Ueberraschung! Das oesterreichisch/argentinische Konglomerat ist eine Mischung, die es in sich hat! Bruno avanciert umgehend zu Jonnes besten Freund, der sofort in die fruehzeitliche Waffentechnik eingefuehrt wird. Wir alten lachen uns (zum Unmut unserer etwas speziellen Nachbarin, die sich bereits um 1600 ueber die Dynamik der Kinder beschwert – „you definitely got to do something about it. I can’t even have a nap!) bis spaet in die Nacht im Cockpit schlapp.

Schade nur, dass die oesterreichische Gebirgsmarine mit dem Leihwagen aus Las Palmas hierher unterwegs war und nicht einfach mit uns in die Plicht fallen kann. Die Armen muessen nun die ganze Strecke wieder quer durch die Insel zurueckeiern. Schlafende Kinder ins Dinghi, rueber zum Boot rudern, hochklettern … aaaah schrecklich.

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