Auf nach China, Hong Kong und Shanghai…

Puerto de Mogan,

Datum: Freitag, 25.11.2011
Position: 27°49’22N 015°46’44W

 

Mit unseren Stegnachbarn ist es wie mit alten Jeans: Kurz bevor man sich von ihnen trennen muss, sind sie einem am aergsten ans Herz gewachsen.

Der Daene Jan von der SY JENNIFER, der massgeblich am Projekt Artenschutz beteiligt war(wir berichteten, d.Red) , klopft an den Spiegel und stellt uns ein Blechfass Olivenoel auf die Backskiste:

„This is what you guys need in the Caribbean. They might have got crude oil, but you will pay a small fortune for olive oil. I’ve learnt a lesson or two“.

Ein herzlicher Abschied. Die Crew der SY QUIET PLACE kommt, Sun und Pierre von der norwegischen SY FALCON vermachen uns ihre gesamte Angelausruestung (womoeglich wurde dem Kpt. sin geniale Angelrutenumbau als Schrott fehlinterpretiert). Wenche und Steinar von der norwegischen SY HLIN haben uns regelmaessig mit bestem Espresso verwoehnt und schafften es, die kleinen Herzen unserer Kinder zu erobern. In den letzten Tagen waren die ersten Wuensche der Kinder dann nicht wie frueher „Wir moechten Cornflakes“ sondern „Wir moechten zu Wenche“.

Waehrend Jonne und Line Wenche und Steinar ein in Holz gerahmtes Blumenbild basteln, klopft Wenche ans Boot. Sie hat zwei Geschenke fuer die Kurzen. Die beiden drehen durch: Line wegen eines hübschen gelben Hippiekleides („Jippiieh, das habe ich mir genau immer gewuenscht“), Jonne wegen des T-Shirts („Jaul, das habe ich mir nie genwuenscht“). Erst als wir erklären, dass eine Schatzkarte auf seiner Brust ist, naemlich Gran Canaria, ist er total begeistert.

„Der Regenbogen schuetzt die Hitch-Hike-Heidi“.

Fuer Maria Theresa vom Torre de Control gibts ebenfalls ein Masterpiece von Line. „Der Regenbogen um unser Schiff schuetzt die HITCH-HIKE-HEIDI“, sagt sie.  Der Holzrahmen ist aus Ermangelung langer Holzschrauben mit Takelgarn zusammengenaeht.

Dann geht’s nochmal nach Puerto Rico – ein paar wenige Start-up Dollar holen. Aus den Dollars wurde nichts, dafuer wurde mit dem Co-Cart im Kreis gefahren.

Es geschahen aber noch andere Dinge: Die Zinkanode am MaxProp wurde ausgetauscht und der (Falt-)Propeller wurde unter Wasser mit der Fettpresse gefettet (voellig problemlos) – natuerlich geht eine Madenschraube fuer den Ventilverschluss verloren. Witzigerweise nicht im Wasser, sondern an Land!
Schnuppi will eine Neue besorgen. Hoffnungsloser Fall. Doch sie schafft es tatsaechlich, die winzige M6 X 4mm Imbus-Madenschraube auf einer Insel, auf der wir nicht einmal unsere Propangasflaschen gefuellt kriegen, fuer 5 EUR zu an’Laden zu kriegen.

Im Zuge der Schnorchelarbeiten wird dann sogar noch die sandgefuellte Echse von Jonne, die vor Tagen ueber Bord gegangen ist, mit der an einer Leine auf den Grund herabgelassenen Kamera aufgespuert und aus dem tiefen Hafenbecken (8m) hochgetaucht.Das Unterwasserschiff kriegt Schrubberpflege, Mastcheck, neue LED in die Posis. Die Lieferanten von SPAR kommen ein zweites Mal, nachdem noch Stauraum fuer Proviant gefunden wurde.

Jetzt kann’s losgehen. Auf nach China, Hong Kong und Shanghai

An all unsere Freunde:
auf der Startseite unter Blogroll gibt’s ein POSITION-Link, den wir via Kurzwelle updaten koennen (nicht das Google Bild). Der YOTREP wird dann relativ frische Infos bzgl. unserer Position liefern.

Bis bald! Eure Hikers

 

 

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Dem Kpt. sin schoen Fru

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