St. Vincent, Cumberland

Cumberland, St. Vincent

Gegen Mittag gehen wir ankerauf und laufen unter Maschine eine Bucht weiter in die Cumberland Bay.
Die NUBIA kommt am naechsten Morgen nach und mit ihr die hollaendische Stahlslup ROBEYNE mit Rene und Bernhard, Produzent von „Spiel ohne Grenzen“.
Wir sind alle bereits ausklariert, also Illegale, koennen uns aber einen Besuch der grossen Wasserfaelle nicht entgehen lassen, bevor wir nach St. Lucia weitersegeln.

.

Wir rasen mal wieder mit dem Kleinbus durch die Idylle zu einem Wasserfall. Den letzten Kilometer geht’s zu Fuss weiter. Wenn wir bisher das Wort Regenwald in irgendeiner Form benutzt haben sollten, muss die Worthuelse nach diesem Ausflug ins Inland wohl semantisch neu besetzt werden:  Was wir jetzt zu sehen bekommen beinhaltet eine Neudefinition der Farbe Gruen, es ist der absolute totale Wachstum. Der Buschteppich ueberzieht ganze Steilklippen, Blaetter sind so gross wie Einkauswagen, die Bäume sind schwer beladen mit uns unbekannten Fruechten, und weit ueber uns schwanken Palmenkronen an wahnsinnig langen Stangen hin und her.

.

Mit physikalischen Gesetzen hat das hier nichts mehr zu tun. Wir sind in einer voellig anderen Welt. Am Wegrand bestaunen wir eine kilometerlange, ueber einen Meter dicke fassartige Pipeline aus kanadischem Holz, wie uns ein netter Buscharbeiter erklaert. An einigen Stellen sind die Bohlen des Holzrohres mit kleinen Holzkeilen auseinandergetrieben und bewaessern anliegende Bananenstauden. Wer dreist genug ist, dreht sich einfach einen Wasserhahn in das Holz.

Der Weg fuehrt ueber eine lange Bruecke aus Bambusstangen. Am Ende lassen wir uns vom Wasserfall weich pruegeln.

[Die guten Bilder mit freundlicher Genehmigung der NUBIA-Kunstproduktion]

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

no images were found

This entry was posted in Allgemein. Bookmark the permalink.

One Response to St. Vincent, Cumberland

  1. SY jaja says:

    Hab Euch gerade beim rumstöbern im Internet gefunden.
    Wir sind ebenfalls mit zwei Leichtmatrosenin den Grenadinen Richtung Norden unterwegs, unsere sind 4 und 5.
    Anscheinend sind wir ein paar Tage hinter Euch, gerade kurz vor Bequia. Aber wir holen auf ;-)

    Wenn Euch also die Tage eine Lagoon 410 mit deutscher Flagge übern Weg läuft, einfach mal anklopfen.

    __________________
    Die HITCH-HIKE-HEIDI schreibt:

    Ja, prima – ihr werdet uns schon noch einholen! Unseren Standort findet ihr am besten unter „aktuelle Position“ im Blogroll … Bis bald!
    Liebe Gruesse!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.