Horta, Faial (letzter Tag Maschinenschaden)

He löpt! He löpt, de Ferrari !

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Nachdem die Maschine nun 9 Tage halbzerlegt im Cockpit lag (die Zeit wurde natuerlich bestens genutzt***), ist die ueberholte Injector pump (die den Diesel mittels einer Rotationspumpe auf Hochdruck bringt und an die Injectoren verteilt, die dann den Diesel in die Zylinder spritzen) mit dem Flugzeug in Horta eingetrudelt. Eingebaut, entlueftet, Knopp gedrueckt, angesprungen. Härrrlich.

Bakterienkulturen aus der Karibik (der letzte Dreck!     Trotz Bioschlammvernichter Grotamar)

Wir hatten zunaechst den in der Pumpe eingebauten Pencil-Filter in Verdacht, der war aber tipp-topp sauber. (Pfeil rechts. Besser nicht ausbauen, das Teil ist wirklich selten blockiert und kaum wieder reinzubekommen). Da ich das ganze Lockengeloet um dem Motorblock herum ausbauen durfte, wurden gleich ein paar Schlaeuche mit ausgetauscht, der Waermetauscher gespuelt, einige Dichtungen ersetzt, die Tanks leergepumpt und gereinigt, usw. Die 150 Liter verseuchten Diesel aus dem Backbordtank schenken wir Jean Pierre Repair, unser Mechanik-Ratgeber, der ihn gerne fuer “Reinigungszwecke” hatte. 150 Liter Reinigungsmittel ist nun eine Menge und wir gehen davon aus, dass er den Saft mit Grotamar auffrischt.

Unsere Westerbeke ist uebrigens, wie wir rausfinden durften, eine marinisierte Perkins 4/107, in jeder 2. Baumaschine und jedem 3 Traktor verbaut, was die Ersatzteilbeschaffung erheblich erleichert.

 [25.08.2014 - Hierzu gibt es noch einen Nachtrag: Jean Pierre Repair aus Horta ist ein prima, sehr netter und sicherlich "geschaeftstuechtiger" Mechaniker, der die Problematik schnell erkannt hatte (in diesem Jahr hatte er bereits 8 defekte Injectorspumpen (früher waren es nach seiner Aussage um die 1-2 Stück), brachte also eine gewisse Routine mit ins Spiel). Dass die Pumpe, die er nach San Miguel ausfliegen und wieder einfliegen liess, dann nur genau 120 Std. hielt, bis der Motor vor den schwedische Schaeren wieder streikte, war sicherlich nicht seine Schuld. Aber alle, die ein aehnliches Problem haben, duerfen an dieser Stelle vorsichtig sein: Nachdem die Pumpe nach einer ueberschaubaren Maschinenstundenzahl von schwedischen Lucas/CAV Experten geoeffnet wurde, praesentierte sich ein total verdrecktes Innenleben. Die Pumpe wurde offenbar weder zerlegt, noch gereinigt oder schadhafte korrodierte Pistons ausgewechselt. Nachdem das dann in Schweden nachgeholt wurde lief die Maschine herrlich leise und rund wie noch nie! Siehe Bild unten)  

 

*** Das Inselarchipel ist der ab-so-lu-te Kracher. Super Ausflug zum Vulkanmuseum am Westzipfel der Insel und gestern noch einen klasse Ausflug zur Insel Pico mit der Friends, Zsa-Zsa und Robeyne. Schnuppi schreibt gleich mehr. [...] So gut wie versprochen.

Mit 10 großen und 6 kleinen Menschen fahren wir also mit der Faehre rueber zur Nachbarinsel Pico, um uns dort mit einer Grossraumtaxe (es gibt insgesamt zwei grosse Taxen auf Pico) und einer weiteren Taxe zum Wal-Museum bringen zu lassen. Der Preis fuer die Faehre ist fair: 2,70 € pro Erwachsenem, 1,40 € fuer Kinder von 4 – 12 Jahren. Das Museum ist schoen und die Fahrt durch die Doerfer der gruenen Insel lohnt sich allemal. Auf der Ruecktour ein Abstecher zum Wein-Museum. Zum Abschluss und bevor wir um 21 Uhr mit der Faehre wieder nach Faial uebersetzen, gibt es noch ein leckeres Essen, natuerlich Eis fuer die Kinder und Bier fuer die Grossen. Schoeeen!

Die Azoren bzw. das Leben und die Menschen hier laden wirklich zum Verweilen ein. Der Galao kostet 80 Cent, alles leuchtet gruen, aber was uns besonders auffaellt ist, dass die Einheimischen extrem freundlich und hilfsbereit sind. Da kommt es zu spontanen Einladungen zum Mitfeiern und in den folgenden Tagen trifft man sich und schnackt ne Runde im Supermarkt. Schon nach ein paar Tagen fuehlen wir uns (heimischer als) zu Hause.

Die Zeit rinnt uns durch die Finger und wir wollen weiterziehen, bevor uns die Leinen hier durchscheueren. Nur noch einen Monat und dann hat uns unser altes Leben wieder. Geplanter naechster Stop: Guernsey.

 

 

 

So sah die Einspritzpumpe aus, bevor sie von den schwedische Experten geoeffnet und RICHTIG rpariert wurde

Nachtrag 2014: Wieder kaputt. So sah die Einspritzpumpe aus, nachdem sie von den ausgebildeten Experten nach 120 Maschinen-Std. in Schweden geoeffnet und in einem zweiten Anlauf  RICHTIG repariert wurde: Tipp-topp sauber, damit kein Kruemel hineinfallen kann.

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Horta, Faial (Azoren)

Horta, Faial

Kaum ist der Anker der ZEEVONK gefallen, geht er auch schon wieder hoch. Der Kpt. der STYRR hat den Kat mit seinem kraeftigen Dingi laengsseits genommen und bugsiert die ZEEVONK tiefer in den Hafen. Dann holt er uns und wir machen an seinem 80 Jahre alten schoenen Kutter laengseits fest: “Hier seid ihr erst mal sicher. Habt ihr das Wetterfax gesehen? Morgen geht das hier zur Sache. Jetzt gibt’s erst mal einen Kaffee”.

Martin von der STYRR

auch gut, wenn sie nicht laufen

Mit der Front am naechsten morgen kommt auch ein Hafenmeisterkommando und bittet uns hoeflich, die Kaimauer freizumachen, es kaeme ein Frachter. Wir wuerden ja gerne, versichert der Kpt. der STYRR, aber die Maschinen seien kaputt. Die eine ganz und von den beiden Rolls Royce Motoren der STYRR laeuft nur die Stb. Maschine. Bei dem Wind kann die STYRR als  Paeckchen und mit nur einer Schraube nicht ablegen.

Ein Schlepper wird gerufen, wir kurven mit ihm durch den Hafen und suchen eine Loesung. Am Ende loest sich alles in Wohlgefallen auf und wir bleiben, wo wir sind, die Fischkutter an der Kaimauer werden zusammengeschoben und der Frachter (voll beladen mit einem ganzen Schwarm riesiger Thunas) quetscht sich in die freigewordene Luecke.

Dann geht’s richtig los und wir sind froh, dass Martin das Raeumkommando durch seine entspannte schweizer Art weichgekocht hatte. Was nicht wirklich fest sitzt, fliegt jetzt weg. Boote gehen auf Drift und verklumpen. Eine Yacht kuendigt sich via VHF an und erkundigt sich nach der Situation im Innenhafen. Kurz darauf funkt sie ein Mayday. Waehrend der Obermaat Christoph von der STYRR auf der anderen Seite des Hafens mit ansehen muss, wie sie auf die Rockies geht und fast kentert, reisst Martin den Sarterzug aus der Motorhaube des Dingis. Wir koennen uns unser Oelzeug wieder ausziehen. Die Crew wird wenig spaeter vom Tugboat abgeborgen. (Bilder gibt’s auf der Seite von IIngrid und Ingvar, der SY FRI FLYT, die an uns festmacht)

schnelle Luft im Hafen von Horta

 

 

Am naechsten Morgen haengt der Yacht-Kadaver im Travellift. Kein schoener Anblick: Viel ist nicht heil uebrig geblieben. Ein Fall ist um die zerschlagene Schraube gewickelt, die Ankerkette fehlt, was Baende spricht. Zu allem Unglueck ist das Heim des Paares unversichert.

 

 

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Atlantik 18 Wir – rammen einen Wal (Landfall Horta, Azoren)

Datum: 27.05.2012

TIME: 2012/05/27 0300UTC

Tag 18

Abendrood bringt Wooder in den Troog

Das gibs nicht. Der Wind schlaeft voellig ein und wir duempeln den ganzen Tag wenige Meilen vor unserem Ziel herum. Man spuert, wie sich zwei Wettersysteme abloesen und dazwischen eine kurze Pause einlegen; das Sturmtief scheint tief Luft zu holen und sich bereit zu machen. Wir sparen Energie fuer die Ankerwinsch. Nur das Noetigste wird angeschaltet, keine Positionsmeldung in der SSB Funkrunde. Der Gennacker geht hoch und runter, bringt aber alles nichts. Erst zum Abend hin setzt sich mit einem gefaehrlich schoenen Sonnenuntergang eine leichte Brise mit 10-15kn durch. Beide Generatoren machen wieder etwas Strom fuer den Autopiloten.

 

Dann etwas UNGLAUBLICHES:

Es erwischt uns – oder besser: wir erwischen ihn!

Bei ca. 4-5kn Fahrt wird das Boot ploetzlich brutal mehrere Sekunden lang bis zum Stillstand abgebremst. Eine enorme Kraft wirkt und ein gruseliges Gefuehl macht sich breit, der Bug taucht massiv nach unten weg, als wuerde das Boot vornueber kippen, Gegenstaende sausen vom Kartentisch; dann kommt der Bug wieder hoch. Ich rutsch fast aus der Koje. Man SPUERT es, das Tier unter dem Boot und dass es weh tut. Wir haben einen Wal gerammt. Ich kann’s nicht glauben. Mein Puls rast und ich bin ganz starr vor Schreck. Irgendwie erwarte ich noch einen Schlag oder etwas aehnliches. Aber es passiert nichts weiter. Der Autopilot korrigiert den Kurs und das Boot nimmt langsam wieder Fahrt auf. Steffi schlaeft und hat von dem einmaligen Erlebnis ueberhaupt nichts mitbekommen. Ich lass sie schlafen und huehner nervoes durchs Boot, schau unter die Bodenbretter, aber das Boot scheint keinen Schaden genommen zu haben. (*Das ist nicht das erste Mal, dass unser Boot eine schmerzhafte Begegnung mit einem Wal hat, wie wir vom Voreigner Erfahren. Siehe Kommentare)

Am naechsten Morgen hoeren wir die Logge rasseln, das Display zeigt NO DATA. Offenbar hat die kleine Wasserschraube vor dem Kiel etwas abbekommen. Der Schleppgenerator trudelt hinter dem Boot her: Ein Fluegel hat sich mitsamt Schrauben verabschiedet.

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Zum Morgengrauen wieder totale Flaute und neuer Swell aus Nord-West. Kleine Puffs kommen von allen Seiten, Vorboten des Tiefs, und obwohl wir zwischen 4 und 8 Windknoten haben, laesst sich der ausgebaumte Gennacker nicht zum stehen bringen.

Die ZEEVONK meldet sich ueber VHF. Sie kann ebenfalls beide Diesel-Outborder nicht starten und wird in den Hafen segeln muessen.

Gegen 1000 UTC dreht der Wind auf N, dann weiter auf N-W und nimmt ruckartig auf 25kn zu. Endlich wieder Wind. Eine Batteriebank ist mit 11.7 Volt fast leer, die Batterie fuer die Ankerspill ist aus welchen Gruenden auch immer nur auf 12.2 Volt. Wir brauchen dringend Energie. Schnuppi besteht darauf, dass nochmal ein Fluegel fuer den Generator gebastelt wird. “Muss ja nichts Schoenes sein”, secht si, mien Fru. Das ist ein sehr guter Impuls, denn wenig spaeter haben wir einen aus einem Speckbrett gezimmerten Fluegel, der aber fuer die verbleibenden Stunden seine Dienste tun und mit dem zweiten, noch intakten Fluegel bei 7-8kn ordentlich was produzieren wird.

Dann bricht der graue Himmel auf, die Sonne bringt wieder Farbe ins Bild und Schnuppi erkennt es zuerst:

“Laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaand! Laaand voraus”.

Gar nicht weit vor uns leuchtet wie ein Planet eine herrrrlich gruene, schroffe Felseninsel mit einem stumpfen Vulkankegel oben drauf. Fast wie auf Lummerland. Tolles Gefuehl, nach langer Zeit auf dem Wasser endlich wieder ein Stueck vom soliden Teil der Erde zu sehen. Wir druecken uns ganz fest und geniessen den Moment.

Ein paar Stunden spaeter luven wir um dem beeindruckenden Felsbrocken am Sud-Ost Ende von Faial, rollen die Fock klein, fahren hinter den Breakwater im Hafen, drehen einen Kreis und lassen den Anker fallen.
Vor uns liegt die kleine LUNA von Daniel, der seit 4 Jahren alleine um die Welt segelt, der auch gleich mit seinem Dingi heruebergefahren kommt und uns begruesst. Kurz nach uns kommt die ZEEVONK und die Kinder begruessen die beiden netten Hollaender auf dem Baum sitzend und winkend wie Familenmitglieder. Dabei haben wir die beiden noch nie im Leben gesehen.
Wattn herrrliches Ankommen.

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Atlantik 17

Datum: 26.05.2012

TIME: 2012/05/26 # COMMENT: Maschine laesst sich nicht starten COMMENT: 38kn Windkn 200°, Speed 8-9kn, Kurs 110°

Tag 17

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Der Wind frischt auf 38kn auf (in den Spitzen) und ist durch die dichtere kalte Luft deutlich kraeftiger, als die warmen Winde in den suedlichen Breiten. Wir muessen etwas hoeher halten, sonst rutschen wir auf die Nordseite von Failal. Wir bekommen jetzt den Wind nicht mehr von achtern, was unangenehm ist. Waehrend die eine oder andere Welle mit ordentlich Druck uebers Deck geht, sitzen die Kurzen am Tisch im Salon und machen Schule. Das ist nicht zu fassen – die Kinder kuemmern sich nicht die Bohne um die Bedingungen draussen. Auch nicht, ob die Maschine funktioniert oder nicht. Wichtig sind nur die Playmos, der Spiderman oder die Kuscheltierfarm. Wenn nicht gemalt oder gelernt wird, wird gespielt.
Das kommt uns gelegen, denn so richtig wohl ist uns nicht bei der Vorstellung in die Auslaeufer des angekuendigten Sturmtiefes zu geraten und ohne Maschine in den Hafen von Horta einlaufen zu muessen – und wir sind froh, dass sich die Kinder von diesem flauen Gefuehl nicht anstecken lassen.

Wir geben die Arbeiten an der Maschine auf und bereiten uns auf ein Ankermanoever unter Segeln im (fuer solche Situationen idealen) grossen Innenhafen von Horta vor. Was mit unserem Boot allerdings nur bedingt Spass bringt und wenig zu Freudengeschrei anregt: Der alte 3/4 Langkieler mit einem ausgepraegten Skeg besticht in Hafenmanoevern durch ballerinaartige Bewegungsmuster einer nassen Kuh im Morast… Die vordere Batterie fuer die Ankerspill wird noch einmal durch die Wind- und Schleppgeneratoren vollgeladen; die Ankerkette, die sich durch die heftigen Bewegungen in sich verkeilt hat, wird durch den Zugang zum Ankerkasten in der Vorpiek auseinandergepult und zum Fallen klar gemacht; das Grossfall wird in Achten aufgeschossen, damit es beim Bergen nicht verkinkt.

Der Kutter laeuft gut. Herb von der SOUTHBOUND II und unsere Shorecrew um Admiral Steen kuendigen ein weiteres Sturmtief an, dass im Norden der Azoren durchziehen wird und uns im suedlichen Randbereich mit 30+ Windknoten versorgen wird, wenn wir nicht vor Montag im Hafen sind. Bei den Bedingungen, die z.Z. vorherrschen sollte das kein Problem sein, selbst wenn der Wind laut Gribfiles auf 12kn abnehmen sollte. Wir kuendigen unsere ETA bei Daniel von der LUNA und in der Funkrunde ueber SSB fuer morgen frueh zwischen 0600 und 0800 UTC an.

Uns besucht nun fast jeden Tag eine andere Delphinart. Mal sind es riesige Torpedos, die sich offenbar genauso fuer uns interessieren, wie wir uns fuer sie, mal sind es kleinere. Gestern sprangen kleine schwarze Tiere mit einem weissen Streifen und einer fast unterdimensionierten Fluke eine ganze Weile neben uns her. Es ist immer die gleiche Form der Begruessung: Sie kommen von achtern und machen in der Hoehe unseres Cockpits auf sich aufmerksam, bevor sie in der Bugwelle spielen. Fuer Line und Jonne immer ein Hoellenspektakel mit viel Geschrei und Gewinke. Wale haben wir leider noch keine gesehen, obwohl SEEVONK schon vier Sichtungen hatte.

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Atlantik 16

Datum: 25.05.2012 22:50:00 UTC

TIME: 2012/05/25 23:51 LATITUDE: 38-05.36N LONGITUDE: 033-02.24W COMMENT: Maschine laesst sich nicht starten COMMENT: 20+kn Windkn 220°, Speed 8kn, Kurs 80°, Anlieger auf Horta

Tag 16

Ueber Kurzwelle diskutieren wir unser “fire-up” Problem und bekommen gute Tipps und Anstoesse von der LUNA und vom HomerunNet Koordinator Hank (z.B. starten mit geschlossenem Seeventil, da sonst bei den unzaehligen Startversuchen die Maschine volllaeuft. Sehr guter Hinweis!! Thanks Hank). Wir versuchen so ziemlich alles: Die Leitungen werden auf Verstopfungen hin untersucht und mit einer Pumpe “freigedrueckt”, der Injection Pump von allen Seiten entlueftet und so einiges mehr. An den Duesen will und will einfach kein (Hochdruck)-Diesel ankommen. Mit dem zunehmenden Wind haben wir wegen des Schleppgenerators zwar keine Energieprobleme mehr, somit randvolle volle Akkus und koennen den Anlasser nach belieben betaetigen, aber wir kriegen das Problem nicht geloest; die Maschine springt nicht an.

LUNA ist gut 150sm vor uns und wird im Hafen versuchen eine Schlepphilfe zu organisieren und selbst auch mit seinem Dingi zu Verfuegung stehen. Womoeglich wird der Katamaran ZEEVONK auch vor uns ankommen und mit einem 10PS Aussenborder helfen koennen. Der Hafen ist ja gross und wir werden im Vorfeld vor Anker gehen koennen. Unangenehm koennte es allerdings werden, wenn das Sturmtief etwas frueher reinkommt.

Bis auf unseren eisernen Patienten sind alle gut gelaunt und lustig. Wir grossen sind vielleicht etwas schlapp und stinken nach Diesel, die Kurzen sind dafuer umso froehlicher (obgleich wir hier ueber die Wellen fliegen)

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Direkte Strecke zu den Azoren: ca. 200sm ETA: 40 Std

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Atlantik 15

Datum: 24.05.2012

TIME: 2012/05/24 23:00 LATITUDE: 37-07.77N LONGITUDE: 035-13.28W COMMENT: Maschine laesst sich nicht starten

Tag 15

Wir sind bekalmt und laufen unter Maschine durch die Nacht. Am naechsten morgen zur SSB Funkrunde drosseln wir die Maschine – und haben ein Problem: die Maschine stoppt und laesst sich nicht mehr starten. Der Kpt. un sin Fru verbringen den Tag in der Maschine; die erst 50 Std alten Filter sind verfaerbt, aber noch ok, werden aber beide gewechselt, alle Dichtungen werden ausgetauscht und die Maschine zwischen vielen vergeblichen Versuchen mehrfach entlueftet. Die Maschine springt leider nicht mehr an – es kommt kein Diesel an den injector Duesen an. Das Problem wird vertagt aber dadurch nicht besser – unsere ueber 400 Ah beider Batteriebaenke gehen langsam in die Knie…

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Direkte Strecke zu den Azoren: ca. 300sm

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Atlantik 14

Datum: 21.05.2012 22:19:00 UTC

TIME: 2012/05/22 00:46 LATITUDE: 36-07.14N LONGITUDE: 039-27.95W COMMENT: 20kn Windkn 350°, Speed 6-8kn, Kurs 100°

Tag 14

Wir haben entsprechend der Wetterfaxe Wind aus Nord um die 20kn und wir machen gute Fahrt. Womoeglich wird er ueber Nacht etwas abnehmen und auf N N-E rueckdrehen. Weniger waer schon ganz nett; die See ist mit 3-4m Hoehe ermuedend, aber wir sind alle gut drauf. Gleich mal schau’n ob von Meeno Schteen was reingekommen ist.

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Direkte Strecke zu den Azoren: ca. 535sm

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Atlantik 13

Datum: 21.05.2012 22:19:00 UTC Position: XX°XX.XX’N 0YY°YY.YY’W

Tag 13

Ueber uns haengt ein schwerer bleigrauer Himmel, das Meer hat sein freundliches Blau verloren: Die Front trifft uns mit fast ungeminderter Haerte. Wir haben kaum mal unter 30kn, die Windspitzen liegen bei 38kn. Die Dopplung unserer Fock loest sich im Halsbereich. Sie wird geborgen und an Deck gelascht. Die Welle ist steil und bricht. Ein paar mal machen wir ueber 12kn (Sturz-)Fahrt. Unser Boot nimmt es gelassen. Die Kinder uebrigens auch: Wir machen ein Kinonachmittag draus. Die Achterkabine wird abgedunkelt und waehrend unser Boot die Wellen runterpurzelt wird “Die Reise des Schmetterlings” aus Kirsties und Steenis Schatzkiste abgespielt (thanks mates!). (Die Vorstellung muss allerdings abgebrochen werden, als ein Schmetterling von einer Spinne eingesponnen wird. Das ist dann zu viel des Grusels. “Pipi auf der Walz, Teil 1″ trocknet die Traenen).

Am Abend ist der Ritt vorbei. Der Wind dreht wie versprochen auf N-E.

300sm oestlich der Bermudas hat die OUTER LIMIT wohl einen schlafenden Wal gerammt. Der Kiel ist in den Rumpf eingeknickt, das Boot macht Wasser und sinkt. Die Crew wird gluecklicherweise rechtzeitig abgeborgen.

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direkte Strecke Position-Barbuda: ca. 1460sm Direkte Strecke zu den Azoren: ca. 700sm

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Atlantik 12

Datum: 20.05.2012 22:23:00 UTC Position: 35°35.42′N 045°46.15′W

Tage 12

Uns geht es praechtig. Wir machen um die 8+kn, die Sonne scheint, aber der Wind ist schon deutlich kuehler und zwiebelt im Nacken. Seit 2 Tagen laufen wir nicht mehr direkt die Azoren an, sondern mit 110° etwas tiefer, um auf Anraten von “Southbound II” weiter Sued zu machen und den schwaecheren Rand der reinkommenden Front abzubekommen. Der Wind wird dann auf N-E drehen. Unsere selbstgemachten Holzfluegel des Schleppgenerators sind viel effektiver als die Originalen Plastikfluegel. Sie sind etwas laenger, guenstiger geformt und sehr verwindungssteif. Das Geraet kommt bei wenig Welle ueberhaupt nicht mehr an die Oberflaeche und generiert sehr konstant bei 7kn bis zu 10 Amps. Das sind gut 2 mehr als mit den alten, was eine deutliche Verbesserung ist.

Line und Jonne koennen den Achtknoten und den Palstek. Leider gibt’s kaum eine Schot mehr, die nicht irgendwo mittendrin einen Knoten hat.

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Gemachte Strecke (direkte Strecke Position-Barbuda): ca. 1372sm Direkte Strecke zu den Azoren: ca. 836sm

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Atlantik 10 und 11

Datum: 19.05.2012 22:20:03 UTC Position: 36°23.06′N 048°52.06′W

Tage 10 und 11

Wir hatten heute von einer grossen Delphin-Schule Besuch. Das waren sicherlich an die 20 Tiere. Wir sind natuerlich alle sofort zum Bugkorb gesprungen und haben uns ihre tollen Spruenge vorfuehren lassen. Gestern haetten wir fast eine grosse Schildkroete gerammt, waehrend ein paar “spanische Galeeren” an uns vorbei zogen. Wir haben vorhin ueber Kurzwelle von einer Distress-Meldung der Yacht “SY PETRA” gehoert. Wir wissen nicht, was passiert ist, nur dass die Crew von einem Kriegsschiff abgeborgen wurde und die Yacht jetzt fuehrerlos auf dem Atlantik treibt.

Gemachte Strecke (direkte Strecke von Barbuda): ca. 1320sm Direkte Strecke zu den Azoren: ca. 970sm

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Atlantik 9

Datum: 17.05.2012 23:40:03 UTC Position: 34°17.65′N 053°28.33′W

Tag 9

Richtig kalt wird’s. Line hat heute mit 8 Socken geschlafen. Wir entdecken in den letzten Tagen drei Segler in einiger Entfernung am Horizont und nehmen via VHF Kontakt auf. Es sind die BREEZE, die schon seit 22 Jahren unterwegs ist, die hollaendische ZEEVUNK und die franzoesische KILNUA, alle auf dem Weg nach Horta. Wir werden uns morgen frueh mal in ihre SSB Funkrunde mit einspleissen. Vielleicht ist die ROBEYNE auch mit in der Flotte.

Liebe STURMVOGEL! Falls ihr den Blog lesen solltet – liebe Sabine, lieber Gerd, habt noch einmal ganz lieben Dank, dass ihr uns euer SAT Telefon fuer die Ruecktour ueberlassen habt! Wir gruessen euch unheimlich,

Eure Line, Jonne, Steffi, und Volker

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Atlantik 8

Datum: 15.05.2012 23:00:03 UTC Position: 32°09.32′N 054°39.44′W

Tag 8

Ein super Tag für die 32°-Breitengrad Kinderparty! Die Sonne lacht und wir sind guter Stimmung. Nachdem der Meeresgott mit selbst gemalten Fischen und Kraken angelockt wurde muessen die Kinder Topfschlagen machen und die kleine Ueberraschung (zwei kleine Haie) finden.

Abends wird es jetzt schon richtig kalt. Die letzten Monate schliefen wir, da es einfach zu heiss war, nur noch unter Laken oder Bettbezuegen. Das geht nun nicht mehr und die Bettbezuege werden wieder gefuellt.

Gemachte Strecke (von Barbuda): ca. 950sm Direkte Strecke zu den Azoren: ca. 1370sm

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Atlantik 7

Datum: 14.05.2012 22:40:03 UTC Position: 28°19.73′N 055°48.61′W

Tag 7

Wir liegen im Oel und in wilder Kreuzsee. Man merkt, dass bald was passieren wird. Wir bergen die schlagenden Segel und laufen unter Maschine nach Norden. Dann gibt’s eine Tonne Regenwasser von oben und etwas viel Wind fuer “close hauled” um die 25kn. Im Schein unserer LED Stirnlampen ist es, als wuerde man in einem Hagel blitzender Sternschnuppen durch’s schwarze All fliegen. Nur wird man da sehr wahrscheinlich nicht so nass. Das Gross geht mit einem eingebundenen Reff hoch, die Genua bleibt eingerollt. Die Fock arbeitet alleine. Dann bolzen wir durch eine unruhige Nacht.

Der folgende Tag hat wieder eine Sonne am Himmel, die Front ist durch; wir haben den Nordwind gezogen. Unsere Strategie die Azoren zu zulaufen geben wir nach Erhalt neuer Gribfiles und fachmaennischer Beratung unseres Shoreteams auf (thanks to your Royal Admirality) und machen weiter Nord.

Wir haben gerade den 30° Breitengrad ueberquert und befinden uns nun auf der Hoehe von Madeira. Es ist stockfinster – ein sehr unguenstiger Zeitpunkt fuer eine Kinderparty. Wir machen den 31° draus und feiern morgen…

Gemachte Strecke (von Barbuda): ca. 830sm Direkte Strecke zu den Azoren: ca. 1400sm

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Atlantik 6

Datum: 14.05.2012 22:40:03 UTC Position: 28°19.73′N 055°48.61′W

Tag 6

Der Wind dreht wie angekuendigt auf Sued. Nach Durchgang der Front werden wir voraussichtlich Nord oder Nord-Ost bekommen. Wir haetten gerne noch etwas mehr Nord gutgemacht, aber sollte der neue Wind nicht zu sehr aufdrehen, ginge unsere gefuehlte Rechnung noch auf und wir koennen die Azoren am Wind auf Stb. Bug anlaufen. Allerdings nur, wenn der Wind auf Nord dreht. Nord-Ost koennen wir nicht gebrauchen.

Der Tag ist traumhaft. Sonne satt und gerade genug Wind, dass wir Strom generieren koennen. Es gibt “Birnen Bohnen und Speck” zum Middach, nach Art des Hauses extrem lecker, – wobei die Bohnen nach Erbsen schmecken und auch eher die Form von Erbsen haben.

Die Kinder spielen in-die-Schule-gehen (ein Spiel bei dem der Kpt. nicht mitmacht) und es wird richtig was gelernt, sie hoeren Hoerspiele und zwei der letzten grossen Schaetze werden ausgegraben (ein Asterix und ein Yakari-Heft von Oma, die natuerlich am Stueck vorgelesen werden muessen). Morgen werden Fische und anderes Meergetier gebastelt und das Boot geschmueckt: Bei dem jetztigen Kurs (bummelig 40°) sind es noch 230 Meilen bis zur Ueberquerung des 30. Breitengrad. Die Kinder oeffnen alle hundert Meilen, die wir uns der imaginaeren Linie naehern, einen Knoten aus der Knotenleine oeffnen. Zwei sind noch uebrig…

Irgendwas muss man ja feiern und Weihnachten vorfeiern waere irgendwie etwas unrealistisch.

Gemachte Strecke (von Barbuda): ca. 710sm Direkte Strecke zu den Azoren: 1562sm

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Atlantik 5

Datum: 13.05.2012 23:45:03 Position: 27°29.49′N 057°35.87′W

Tag 5

Wunderbarer Tag, besser geht das kaum. Super Aussicht hier, nur gibt’s nichts zu sehen, ausser blau. Im Moment geht ein laues Lueftchen, es reicht gerade so, dass die Stroemung nicht abreisst. Den Tag ueber liefs aber ganz gut mit zwischen 4-6kn bei 7-10kn Wind. Leider hat ein Fisch unser gesamtes Angelgeschirr abgeraeumt.

Zufaellig haben wir vor ein paar Minuten die franzoesische Aluslup KILNUA ueber VHF reinbekommen, die auch auf dem Weg zu dem Azoren sind und unsere Strategien ausgetauscht. Die KILNUA tendiert wie wir dazu, weiter bis auf Hoehe der Bermudas zu laufen und dann zu den Azoren abzuknicken.

Laut Auskunft eines netten Offiziers eines Containerschiffes soll noch eine weitere Yacht in unserer unmittelbaren Naehe sein.

Gemachte Strecke (Barbuda): ca. 630sm Distanz zu den Azoren: 1634sm

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Atlantik 4

Datum: 12.05.2012 22:55:03 Position: 25°28.12′N 059°59.85′W

Tag 4

Das mit der Backstagbriese war ein Scherz, aber wir kommen gut voran. Hatten heute den ersten Kontakt mit einem Containerschiff, haben die Chance genutzt und uns die Wettervoraussagen geben lassen. Wir kriegen nochma eine Front rein. Der Wind soll auf N – NO drehen und etwas zunehmen. Heute gab es fuer die gute Laune mal wieder ein richtiges Mittagessen und ein paar Vorlesestunden fuer die Kinder.

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Lieber Meeno Schteen! Wir haben das sms Problem gefunden. Du musst dich ueber www.messaging.iridium.com (oder sehr aehnlich) anmelden. Alles selbsterklaerend. Sms kost nix! Hab vielen Dank! Bis sehr bald, deine Hikers, gruess deine Maedels

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Atlantik 2 und 3

Datum: 11.05.2012 23:10:03 Position: 23°21.41′N 060°18.05′W

Tag 3

Wir machen zwischen den Squalls moeglichst Meilen gut nach Nord-Ost. In der Nacht spielt eine Gewitterzelle mit uns Ball. Aber alles prima – am Morgen ist die Fock zwar einen Meter lang aufgerissen, d.h. de Verklebung hat sich geloest. Sehr wahrscheinlich bekam dem Kleber die hohen Temperaturen nicht. Aber sie liegt schon geklebt im Cockpit, morgen geht sie wieder hoch.

Heute gab’s grosses “Theater der Tiere”, mit Poppcorn und allem drum und dran. (Die Kleinen sind entzueckend).

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Atlantik 1 (Barbuda -> Azoren)

Datum: 09.05.2012 23:15:59 Position: 18°34.89′N 061°52.94′W

Tag 1

Um 10:00 Uhr Ortszeit gehen wir ankerauf und suchen uns einen Weg zwischen den Korallenkoepfen. Und dann sind wir wieder im blauen Wasser. Wir koennen uns drehen uns wenden wie wir wollen, wir sind wohl sowas wie auf dem Rueckweg. Naja, z.Z. mit Kurs Bermudas und wir haben im Ganzen noch einige tausend Meilen blaues Meer vor uns.

Die Windrichting (ENE) ist noch nicht optimal, aber wir machen bei 12-13 Windknoten mit 7-8kn gute Fahrt. Besser geht nicht.

Unsere selbstgemachten Holzfluegel fuer den Schleppgenerator (gucke WERKBANK) produzieren uebrigens erheblich mehr Strom (bei 7kn 8-11 AMPS), ohne zu springen und ohne die typischen Leistungsschwankungen! EINSSSSAAAH!

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Barbuda, letzter Tag

Low Bay, Barbuda

Wir koennen mit leichtem Wind aus Ost-Suedost rechnen und werden morgen ankerauf gehen. Vielleicht kommen wir bald in den positiven Einflussbereich des Tiefs im Norden und vielleicht sogar in den Genuss einer Backstagbrise um die 25 kn. (Unser Passageweather-Bericht sagt allerdings etwas anderes – egal, wir fahren los)

Die Kinder fangen ihre ersten Jacks mit den Resten der kaputten Angel, dann heult die Bremse der grossen. Leider hat wieder ein Hai gebissen, was wir gar nicht wollen. Der Haken hat ein 2m Stahlvorfach aus V4A Schweissdraht… Das Tier schwimmt um das Ruder, Kiel und Ankerkette.
So richtig fachmaennisch ist das nicht, aber der Kpt. muss wohl oder uebel mit Angel, Maske und Flossen ins Wasser springen und der Schwimmroute des Tieres hinterher tauchen, um die Schnur zu enttueddeln.

Nach einer halben Std. liegt der arme Fisch an Deck.

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Low Bay, Barbuda

Datum: 05.05.2012 23:13:59 Position: 17°38.97′N 061°51.32′W

Ein Hai beisst und die Angel ist schrott.

Der naechste Morgen beginnt schoener. Delphine begruessen Jonne und dem Kpt. sin Fru, die schon frueh im Cockpit sitzen und den Morgen geniessen. Es ist heiss und fast windstill. In 4+ Tagen wird sich das Wetter vielleicht stabilisiert haben, dass wir Ankerauf gehen koennen. Zur Zeit ist an einen Start jedenfalls nicht zu denken. Der Wind hat wie angekuendigt auf West gedreht, ideal um ueber die Lagune hinter dem Strand zu kommem. Die liegt jetzt glatt wie ein Spiegel da. Wir tuckern an Land, tragen das Dingi ueber den Strandzipfel, schubsen das Boot in den Binnensee und setzen zur kleinen Stadt ueber (mehr eine Gartensiedlung). Das erste Kind, das wir treffen bekommt eine Tuete mit ausgemustertem Spielzeug geschenkt. Offenbar hat der Kleine noch nie eine Wasserspritzpistole in den Haenden gehalten, denn die Ueberraschung ist gross, als der Kpt. ihm zeigt, dass bei geschickter Handhabung ein Strahl Wasser vorne rauskommt (ooooaaaah!!!).

Das Nobelhotel am Strand meiden wir. Der Preis fuer eine Flasche Wein (1000 USD) hat uns abgeschreckt. Wir entscheiden uns fuer drei Lobster, die wir einem Fischer fuer 40 ESD abkaufen, die wir uns zum Sonnenuntergang einverleiben.

Perfekter Tag.

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